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Sportpark „Torneum“ : Beste Bedingungen für Fußballer

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Noch ist der Sportpark „Torneum“ eine Baustelle. Für zahlreiche geladene Gäste wurde sie vor wenigen Tagen jedoch für eine Besichtigung „freigegeben“.

Verwaltung und FC Union Tornesch hatten Politiker, Fußballer, FCU-Sponsoren und Nachbarn des Sportparks eingeladen. „Ich weiß, viele von Ihnen haben schon immer im Vorbeifahren geschaut, was hier passiert und wie sich der Baufortschritt darstellt. Nun wollen wir kurz vor der ersten Nutzung der Fußballplätze alles einmal zeigen“, hieß Bürgermeister Roland Krügel die zahlreich erschienenen Interessenten willkommen. Auch Carsten Richter, Erster Vorsitzender des FC Union Tornesch, begrüßte die Besucher und führte sie über das Gelände und die Noch-Baustelle. Aber ab Mitte dieser Woche steht auf dem Sportplatzgelände an der Friedlandstraße der Rasenplatz für den Trainings- und Spielbetrieb nicht mehr zur Verfügung. Bis Ende Oktober muss der gesamte Platz geräumt sein, damit dort Erschließungsarbeiten für die geplante Wohnbebauung begonnen werden können. Im Sportpark „Torneum“ stehen die beiden Kunstrasenspielfelder mit jeweils 6-Mast-Flutlichtanlage und ein Kunstrasenplatz für Trainingseinheiten in kleinen Gruppen zur Nutzung bereit. Das Naturrasenspielfeld ist angelegt. Der Rasen ist gut angewachsen, im Frühjahr soll auch auf diesem Platz gespielt werden.

Die Umkleidekabinen für Sportler und Schiedsrichter, der FCU-Geschäftsführungsraum, der Clubraum und die Bereiche für die Lagerung von Bällen und anderem Fußballspiel-Zubehör müssen noch eingerichtet werden. „Das wird noch ein Kraftakt, aber wir freuen uns auf den Umzug und die Nutzung ab Anfang November“, betonte Carsten Richter. Er dankte Politik und Verwaltung für die gute Zusammenarbeit. „Sie stehen hinter uns. Das ist wichtig für uns.“

Zahlen und Daten / Clubhaus und Gastronomie im Sportpark „Torneum“

Im Clubbereich (etwa 1036 Quadratmeter) des Sportparkgebäudes sind neben den Technikräumen, Lagerflächen, dem FCU-Geschäftsführungsraum und einem Clubraum acht Umkleidekabinen für je 20 Spieler untergebracht. Zu den Umkleideräumen gehören jeweils drei Duschen und eine Toilette Auch die Umkleidekabine für Trainer und Schiedsrichter (mit Internetanschluss) sind mit Duschen und Toilette ausgestattet. Alle Räume verfügen über Licht-Bewegungsmelder. Im Gastronomiebereich (Sportsbar mit professionell ausgestatteter Gastronomieküche) werden etwa 100 Plätze zur Verfügung stehen. Durch Fenster im Gastronomiebereich haben die Besucher freien Blick in die Soccerhalle (etwa 1778 Quadratmeter). Dort kann auf drei Feldern (Kunstrasen, Tore, Bandensysteme, Netze) gleichzeitig gespielt werden.

Vor dem Clubbereich mit Blcik auf die Fußballplätze und den Laufparcours ist eine 150 Quadratmeter große überdachte Terrasse angelegt.

Die Beheizung der gesamten Gebäudeanlage erfolgt mit Gasbrennwerttechnik. Eine Lüftungsanlage versorgt die Gastronomie und die Umkleidebereiche mit Frischluft. Wie berichtet, sind die Kosten aufgrund von Planungsfehlern aus dem Ruder gelaufen. Die veranschlagten 6,7 Millionen Euro für Sportpark mit Soccerhalle reichen nicht, im Nachtrag muss die Stadt fast eine Million Euro zusätzlich über eine Kreditaufnahme bereitstellen. Soccerhalle und Gastronomie sollen bis zum Jahresende startklar sein. „Mit kleinen bereits gebuchten Weihnachtsfeiern wird die Gastronomie in Probebetrieb gehen“, so Projektmanager und „Torneum“-Geschäftsführer Frank Mettal. Der FC Union Tornesch wird die Anlage und Soccerhalle betreiben, die Gastronomie wird unterverpachtet (Iversen Getränke und Tower Restaurant Heist).

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erstellt am 13.Okt.2014 | 21:24 Uhr

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