Bauprojekt : Besseres Bahnhofsumfeld

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Pendler werden sich freuen, der Engpass an Parkplätzen rund um den Bahnhof Tornesch auf der Ostseite wird bald ein Ende haben: Nach Beendigung der Bauarbeiten an der Hamburger Straße ist nun der Startschuss für den Bau des Park-and-ride-Platzes an dieser Straße in Höhe der Fußgängerbrücke über die Bahngleise erfolgt.

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08. September 2011, 20:24 Uhr

Der Parkplatzbau auf der Ostseite der Bahn ist Bestandteil der Bahnhofsumfeldgestaltung und soll nun in zwei Abschnitten für insgesamt etwa 500000 Euro realisiert werden. Bis zum Jahresende ist die Fertigstellung des südlichen Parkplatzes mit etwa 40 Pkw-Stellplätzen, Fahrradstellflächen, einem Radweg und einer Rampenanlage zur Anbindung an den Brückenturm vorgesehen. Auch Rollstuhlfahrer und Mütter mit Kinderwagen werden über die bald barrierefreie Anbindung des Brückenturmes auf der Ostseite der Bahn glücklich sein. Im Frühjahr 2012 soll dann der nördliche Abschnitt des Parkplatzes, der ebenfalls mit einem separaten Radweg zur Anbindung an die Hamburger Straße und den Brückenturm begrenzt wird, übergeben werden, so Projektleiter Ralf Müller vom Planungsbüro Dänekamp und Partner. Insgesamt werden 85 Pkw-Stellplätze und 88 überdachte Fahrradstellflächen in unmittelbarer Nähe des Aufgangs zur Fußgängerbrücke entstehen. Ralf Müller betont, dass die Parkplatzanlage durch die Fundamentstandorte so konzipiert ist, dass im Bedarfsfall eine Erweiterung auf gleicher Fläche durch eine Parkpalette erfolgen könne.

Perspektivisch gesehen eine Option, die mit der Realisierung des Wohngebietes „Tornesch Am See“ mit mehr als 1000 Wohneinheiten, sicher einmal auf der Tagesordnung stehen könnte. Denn die Kapazität des jetzt entstehenden Park-and-ride-Platzes basiert auf dem aktuell ermittelten Bedarf. Mit den Erdarbeiten wurde begonnen, erste Maßnahme ist die Verlegung einer Regenwasserleitung.

Bauherr sind die Stadt Tornesch und der Abwasserbetrieb der Stadt, Auftragnehmer das Straßen- und Tiefbauunternehmen Uhl. Nächstes Projekt der Bahnhofsumfeldgestaltung wird dann 2012 die Sanierung der Fahrradgarage sein.

Die Bahnhofsumfeldgestaltung, zu der auch der Brückenbau mit 2,4 Millionen Euro gehörte, soll mit etwa 3,5 Millionen Euro finanziert werden. Tornesch ist mit etwa 800000 Euro beteiligt, das restliche Geld kommt aus Landes- und Bundeszuschüssen. Ziel der Gesamtmaßnahme ist, den Übergang von Pkw und Rad auf die Bahn- und Busnutzung einfacher, zeitsparender und attraktiver zu gestalten. Und außerdem sorgen die Fußgängerbrücke und die bald auf der Ostseite an sie grenzenden Rad- und Fußwege für eine weitere innerörtliche Verbindung.

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