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CDU-Aktion Pro K22 : Bereits über 1000 Unterschriften

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mehr als 1000 Unterschriften hat der Arbeitskreis pro K22, eine gemeinsame Initiative der CDU-Ortsverbände Tornesch, Uetersen, Moorrege, Heidgraben und Neuendeich innerhalb kurzer Zeit gesammelt. „In unseren Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern stellen wir immer wieder fest, dass eine zügige Realisierung der geplanten K22-Strecke gewünscht wird, um die Verkehrssituation in Uetersen auf dem Ossenpadd und auf dem Tornescher Weg und in Tornesch im Ortszentrum und auf der Ahrenloher Straße zu entlasten“, betont der Moorreger CDU-Politiker und Kreistagsabgeordnete Dr. Veit Ghiladi.

Gemeinsam mit dem Ersten Vorsitzenden der CDU Moorrege Jan Schmidt und dem CDU-Politiker und stellvertretenden Bürgermeister Moorreges Georg Plettenberg sowie der Spitze der Jungen Union Tornesch-Uetersen Daniel Kölbl und Björn Schreiber war er der Einladung von Tornescher Christdemokraten und ebenfalls Aktiven im Arbeitskreis pro K22 an die Kreuzung Wischmöhlenweg/Pinneberger Straße gefolgt. Genau dort wird die geplante Trasse K22 von Uetersen kommend Richtung Kaffeetwiete mit Untertunnelung der Bahngleise auf den Großen Moorweg, der bereits als Teilabschnitt der K22 bis zum Kreisverkehrsplatz in Ahrenlohe vor Jahren ausgebaut wurde, geführt.

Der Tornescher CDU-Vorsitzende Reinhard Nürnberg, sein Stellvertreter Friedrich Meyer-Hildebrand und der Tornescher CDU-Kreistagsabgeordnete Erhard Wasmann, der wie Dr. Veit Ghiladi auf Kreisebene im Ausschuss für Wirtschaft, Regionalentwicklung und Verkehr mitarbeitet, begrüßten auch den CDU-Bundestagsabgeordneten und CDU-Kreisvorsitzenden Dr. Ole Schröder. Er setzte seine Unterschrift auf die Pro K22-Liste und sicherte den K22-Befürwortern seine Unterstützung zu.

„Ich begrüße die gemeinsame Initiative der fünf CDU-Ortsverbände. Dieser Einsatz steht für die Entlastung von Bürgern. Ich werde mich dafür einsetzen, dass nach Vorliegen des Planfeststellungsbeschlusses eine zügige Umsetzung erfolgt. Bis zur politischen Sommerpause wollen die CDU-Aktiven im Arbeitskreis pro K22 noch Unterschriften sammeln und diese dann in Kiel an Wirtschafts- und Verkehrsminister Reinhard Meyer übergeben. In Gesprächen mit Unterzeichnern sei vielfach Verärgerung über die „Blockierer der K22“, die Interessengemeinschaft Südtangente, zu spüren, so Dr. Veit Ghiladi. Dass die IG Südtangente mit einer geplanten Verschwenkung der B431 auf die K22 argumentiere, sei eine Falschinformation, so Georg Plettenberg. „Das Land hat die Mittel dafür offiziell gestrichen“, betont er. Und Erhard Wasmann macht deutlich, dass bereits im Pöyry-Gutachten von 2006 der Südtangenten-Vorschlag wegen zu geringer Verkehrsentlastung keine Akzeptanz gefunden habe. „Aber die K22 wird eine mindestens 15-prozentige Entlastung der Ahrenloher Straße bringen sowie die Schließung von zwei Bahnübergängen und dort Lärmschutz.“

Veit Ghiladi regte an, im Rahmen des Arbeitskreises pro K22 mit den Eigentümern der beiden Gründstücke, die noch nicht für den K22-Trassenbau zur Verfügung stehen, das Gespräch zu suchen. Und sein Appell an das Land: „Wenn der Kreis bereits die Landeszuschüsse abschnittsweise für die K22 erhalten würde und nicht erst nach Beendigung der Gesamtmaßnahme, wäre der finanzielle Spielraum für die Bereitstellung der Kreismittel größer. Der erste Abschnitt am Großen Moorweg ist schon lange fertig.“

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erstellt am 29.Mai.2014 | 19:17 Uhr

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