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Tornesch-Kalender der Kulturgemeinschaft : Beliebter Begleiter durch das Jahr

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Für die Mitglieder des von Annette Schlapkohl geleiteten Kulturgemeinschafts-Arbeitskreises „Geschichtliche und kulturhistorische Unterlagen“ kann das Jahr 2012 kommen. Sie haben den beliebten Tornesch-Kalender fertiggestellt. Verkauft wird der Begleiter durch das Jahr am 1. Advent auf dem Weihnachtsmarkt der Freien Wohlfahrtsverbände am Stand der Kulturgemeinschaft.

Wie gewohnt dürfen sich die Kalendernutzer auf Fotoaufnahmen freuen, die ihnen Tornesch näherbringen. Diesmal sind es auf den einzelnen Monatsblättern historische und aktuelle Aufnahmen in Gegenüberstellung.

Die historischen Fotos stammen von der Journalistin Christl Havenith, die sie in den 1970er und 1980er Jahren für Artikel in den Uetersener Nachrichten aufgenommen und später dem Archiv der Kulturgemeinschaft übergeben hatte. Die aktuellen Fotos an den selben Standorten stammen aus den Jahren 2010 und 2011 von Mitgliedern der Kulturgemeinschaft.

Bereits im Januar 2011 hatten die 14 Mitglieder des Arbeitskreises eine Grobplanung für den Kalender 2012 abgesteckt, um zu bereits ausgewählten historischen Aufnahmen aktuelle Fotos beizusteuern.

Im Spätsommer erfolgte dann die konkrete Auswahl. Gedruckt wurde der Kalender im quadratischen Format mit den Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Christl Havenith und den Farbaufnahmen der Gegenwart in dem Tornescher Unternehmen Preuß Print Medien in einer Auflage von 130 Exemplaren. Auf dem Titelblatt des Kalenders ist eine Winteraufnahme des alten Standortes der Tornescher Gemeindeverwaltung an der Jürgen-Siemsen-Straße zu sehen. Dort steht heute ein modernes Wohngebäude der Baugenossenschaft Adlershorst, die mittlerweile Stadt- Verwaltung ist seit etlichen Jahren in dem ehemaligen Schleswag-Gebäude am Stadtrand zuhause. Was sich noch so alles in Tornesch in den vergangenen 30 Jahren verändert hat und vor allem, wie viel Grün es doch mittlerweile im Ort gibt, wird auf jedem Monatsblatt des Kalenders 2012 deutlich. „Wir haben bei der Bildauswahl über die vielen Veränderungen gestaunt“, so Annette Schlapkohl. Ein Kalender kostet 12 Euro. Erfahrungsgemäß ist das Interesse an den Kalendern groß. Wer nicht leer ausgehen möchte, sollte im Rahmen des Weihnachtsmarktes der Freien Wohlfahrtsverbände rechtzeitig am Stand der Kulturgemeinschaft – diesmal eine Bude vor dem Rathaus – vorbeikommen. Aufnahmen aus den 1970er und 1980er Jahren und aktuelle Aufnahmen in Gegenüberstellung Der Januar verdeutlicht, dass in den 1980er Jahren auf der Kösterkuhle noch das Schlittschuhlaufen erlaubt war. Als Pendant dazu ist eine Sommeraufnahme 2011 abgebildet.

Auch der heutige Blick vom Fußweg Richtung Bahnhof zur Altentagesstätte ergibt ein anderes Bild als 1982, wie die beiden Fotos auf der Februar-Seite zeigen. Im März ist der Barlachring 1988 und eine aktuelle Aufnahme von dort zu sehen, im April die Norderstraße mit Blick zur Friedrichstraße – vor 30 Jahren ein Bahnübergang mit Schranke, heute ein Fußgängertunnel. Das Altenheim Cecilienburg, 1988 noch Biesterfeld, ist auf dem Mai-Kalenderblatt abgebildet und im Juni ein Blick von der Autobahnbrücke in Richtung Müllverbrennungsanlage Ahrenlohe.

Der Juli zeigt die 1972 noch vorhandene Baumallee an der Ahrenloher Straße Höhe „Am Beek“ und die heutige Situation.

Der August zeigt die Hochhäuser an der Pommernstraße, der September ein Haus am Schäferweg – damals mit Reet gedeckt, heute modernisiert – mit Blick auf den Flugplatz. Aufnahmen der stattlichen Eiche am Prisdorfer Weg – damals und heute – bilden das Oktober-Blatt. Im November ist der Ahrenloher Wirtschaftsweg „Am Beek“ mit Blickrichtung „Am Moor“ abgebildet und im Dezember Geschäftshäuser an der Uetersener Straße.

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erstellt am 21.Nov.2011 | 21:00 Uhr

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