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Fusionsprüfungsprozess : Belastbare Zahlen gibt’s im März

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Kommt es 2013 zu einem Bürgerentscheid über die Fusion der Städte Uetersen und Tornesch? Noch ist das nicht klar, noch liegen nicht einmal belastbare Zahlen auf dem Tisch, aus denen mögliche Vor- und Nachteile herausgelesen werden könnten. Der Prüfungsprozess ist allerdings nicht ins Stocken geraten. Die Firma Rambøll aus Hamburg arbeitet den von Uetersen und Tornesch erhaltenen Auftrag nur der Reihe nach ab.

Die Mitglieder des Uetersener Sonderausschusses „Fusion“ und des Tornescher Hauptausschusses ließen sich am Dienstagabend im Uetersener Rathaus von Rambøll-Mitarbeiterin Angela Köllner über den Sachstand informieren. Die Gutachterin lobte zunächst die gute Zusammenarbeit mit beiden Stadtverwaltungen. Seit Oktober werden die für das Gutachten notwendigen Daten im Dialog mit den Bürgermeistern zusammengetragen, inzwischen lägen, sagte die Vortragende, die meisten relevanten Daten vor. Zum Beispiel eine Übersicht über die wichtigsten Vermögenswerte sowie die Steuern und Gebührensätze.

Jetzt seien Gespräche mit ausgewählten Unternehmen, dem Land und dem Kreis geplant. Unter anderem soll ausgelotet werden, inwieweit eine gemeinsame Stadt im zentralörtlichen System eingeordnet werden könnte. Auch das Thema Aufgabenübertragung (Verkehrsbehörde, Bauaufsicht) werde im Januar/Februar erörtert, so Angela Köllner.

Geplant ist es, das Gutachten im März 2013 den beiden Ausschüssen vorzustellen, spätestens im Mai soll es online gehen, damit jeder Bürger die Möglichkeiten hat, es noch vor der Kommunalwahl zu lesen.

Schließlich, so ist immer wieder zu hören, spielt für viele das Thema Fusion eine entscheidende Rolle. Könnte es doch die letzte getrennte Wahl auf örtlicher Ebene sein. Die öffentliche Sitzung der beiden Ausschüsse wurden von drei Schülerinnen des 13. Jahrgangs des Barmstedter Gymnasiums verfolgt. Die drei Damen hatten sich mit dem Fusionsthema intensiv beschäftigt. Für ein Projekt im Fach „Wirtschaft & Politik“ haben sie 100 Interviews geführt. Ihre Ergebnisse wollen sie heute in ihrer Schule vorstellen. Ihr Fazit vorweg: Während in Tornesch vielfach Ablehnung zu spüren gewesen sei, sei den Uetersenern das Thema Fusion in der Regel egal, beziehungsweise wüssten viele gar nicht, um was es geht.

So geht es weiter im Fahrplan des Fusionsprüfungsprozesses: 5. März 2013, 19 Uhr im Tornescher Rathaus – Vorstellung des Gutachtens; 16. Mai 2013, 19 Uhr Rathaus Uetersen – Sonderausschuss Fusion Uetersen/Hauptausschuss Tornesch.

Zur Bundestagswahl im Herbst des kommenden Jahres sollen die Bürger ihr Votum per Bürgerentscheid abgeben.

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erstellt am 19.Dez.2012 | 20:10 Uhr

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