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20 Jahre Seniorenbeirat : Beirat war und bleibt wichtig

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mit fröhlichem Gesang eröffnete der Schulchor der Fritz-Reuter-Schule die Veranstaltung zum 20-jährigen Bestehen des Tornescher Seniorenbeirates. Aktuelle und ehemalige Beiratsmitglieder, Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie aus befreundeten Beiräten der Umlandkommunen und des Landes- und Kreisseniorenbeirates sowie Kreispräsident Burkhard E. Tiemann waren in die Begegnungsstätte POMM 91 gekommen.

Sie würdigten gemeinsam die Entscheidungen, die vor mehr als 20 Jahren zur Etablierung eines Seniorenbeirates in Tornesch getroffen worden waren und das Engagement all derer, die sich konstruktiv und ideenreich für die Belange der Tornescher Senioren eingesetzt haben und einsetzen. Gewählt wurde der erste Seniorenbeirat in der damals noch Gemeinde Tornesch am 3. Juni 1992. Mit aus der Taufe unter der Leitung von Alfred Sollonds gehoben hat ihn Anneli Babener. Sie ist noch heute aktives Mitglied. Klaus Früchtenicht zog in seiner Ansprache eine positive Bilanz für das 20-jährige Wirken des Seniorenbeirates. „Sie haben viel für die Verbesserung der Lebensbedingungen der älteren Generation erreicht“, sagte er. Von Ruhebänken über die Wiederaufstellung von Postkästen bis zu Überquerungshilfen, einer Automatiktür im POMM 91, Absenkungen von Bordsteinkanten und der Erstellung eins Notfallausweises und eines Pflegeatlasses reichen die durch den Beirat erwirkten Verbesserungen für Seniorinnen und Senioren. Nach Alfred Sollonds hatte Lisa Hagemann die Leitung übernommen. Ihr folgten Dietrich Czerwatzky, Erwin Weiselowsky, Bruno Dörling und nun Jürgen Hesse. Der gerade erst gewählte Vorsitzende konnte nicht an der Feierstunde teilnehmen, hatte jedoch ein Grußwort verlesen lassen, in dem er allen bisherigen Seniorenbeiratsmitgliedern seine Anerkennung aussprach und deutlich machte, dass sich der neue Beirat den sozialpolitischen Themen stellen, vorausschauend wirken und sich sachgerecht einbringen werde. Neue Seniorenthemen würden neue Wege verlangen, die nun eingeschlagen würden.

Acht Jahre stand Bruno Dörling an der Spitze des Seniorenbeirates. „Sein Engagement und sein Einsatz, zwischen den Generationen zu vermitteln, verdient hohe Anerkennung“, so Klaus Früchtenicht. Auch die Vorsitzende des Seniorenlandesverbandes Anke Pawlik würdigte die Arbeit von Bruno Dörling, der auch im Landesverband in der Fachgruppe Altenparlament mitarbeitet. Sie wünschte dem neuen Seniorenbeirat, dass auch er sich, wie die Vorgängerbeiräte „einmische, kämpfe, vermittle und kooperiere“. Der Kreisvorsitzende Lutz-Wolfram Barth begrüßte die gute Mischung aus erfahrenen und neuen Mitgliedern im gerade gewählten Beirat und wünschte viel Erfolg.

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erstellt am 08.Jun.2012 | 21:45 Uhr

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