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Uetersener Nachrichten

17. Dezember 2017 | 11:41 Uhr

Fußball : Beinahe zweistellig ...

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Hohe Ansprüche stellt Trainer Jonas Hübner an seine 1. Herren des Hetlinger MTV. Am Sonntag war er mit der Leistung seines Teams tatsächlich einmal zufrieden: „Wir haben wirklich sehr ansehnlich gespielt“, lobte Hübner nach dem 9:1-Kantersieg, den die Hetlinger beim TuS Borstel feierten. Zum besseren Verständnis: Die Borsteler wollten, nachdem sie im Sommer 2014 aus der Kreisliga abgestiegen waren, eigentlich den sofortigen Wiederaufstieg schaffen. Nun musste TuS-Trainer Sirko Ortner aber ausgerechnet gegen den Tabellen-2. Hetlingen damit leben, dass drei Stammspieler unentschuldigt nicht erschienen.

shz.de von
erstellt am 11.Mär.2015 | 18:18 Uhr

Dies machte es den Hetlingern natürlich leichter: „Wir haben von Beginn an Gas gegeben und gut gespielt“, lobte Hübner. Während die Hausherren in der ersten Halbzeit keine einzige Torchance besaßen, gingen die Gäste nach einer Viertelstunde in Führung: Maximilian Heilborn nutzte eine Vorlage von Adnan Kubat. Nach einer halben Stunde verwertete Dominik Zink einen Pass von Finn Lüneburg zum 0:2, elf Minuten später führte das umgekehrte Zusammenspiel dieser beiden Akteure zum 0:3. Dann stellte Marvin Looks nach Vorarbeit von Daniel Schröder, der erstmals nach seiner vereinsinternen Sperre wieder mitwirkte, den 0:4-Pausenstand her (45.).

Nach dem Ende der Pause ließen die HMTV-Spieler die Zuschauer etwas warten, bis sie den Platz an der Quickborner Straße wieder betraten – mit siebenminütiger Verspätung konnte die zweite Hälfte dann aber endlich beginnen. Dem 0:5, das Zink nach einem Looks-Pass gelang, folgte das Borsteler Ehrentor. Schiedsrichter Jan-Hendrik Heinitz, der die Hetlinger schon am 7. September 2014, als sie beim FC Union Tornesch III ebenfalls mit 9:1 gewannen, gepfiffen hatten, sprach der Heim-Elf einen Handelfmeter zu. Den Strafstoß, den Marco Bassen verwirkt haben soll, verwandelte Dennis Dietz zum 1:5 (62.). „Das war, neben einem Freistoß, der einzige Torschuss des Gegners, den wir zugelassen haben“, so Hübner, der seinen Innenverteidigern Jesse Plüschau und Philipp Drews deshalb ebenso ein Sonderlob aussprach wie Jan dem eingewechselten Wenzel sowie den Außenverteidigern Bassen und Oliver Lammert.

In der letzten halben Stunde legten die Hetlinger noch vier weitere Treffer nach: Looks gelang, nach Vorarbeit von Zink beziehungsweise Bassen, das 1:6 (67.) und das 1:7 (70.). Kubats 1:8 (76.) ließ Zink nach einem Drews-Pass den 1:9-Endstand folgen. „Wir haben unsere Tore gut heraus kombiniert“, so Hübner, der als einziges Manko die Chancenverwertung ausmachte: „Wenn wir in der zweiten Hälfte etwas konzentrierter und abgeklärter gewesen wären, hätten wir sogar noch höher gewinnen können ...“

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