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Projekt : Beim Tennisverein Uetersen werden die Bälle geworfen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der Tennisverein Uetersen verfügt über eine neue Attraktion, eine „Wegeboulebahn“. Es handelt sich um eine mit einfachen Mitteln erstellte Bahn, mit der die Geselligkeit im Verein unterstrichen werden soll. Spielen dürfen alle Mitglieder, aktive wie passive, sowie deren Gäste.

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erstellt am 25.Jun.2012 | 21:08 Uhr

Passend zur Zeit der knappen Kassen wurde das Projekt von den Zweiten Herren 50 konzipiert und umgesetzt.

Der Begriff „Wegebahn“ entstand zum einen, weil über diese ein Trampelpfad auf dem Vereinsgelände ausgebaut werden konnte. Zum anderen sorgte der Ausbau des Weges dafür, dass aufwendige Vorschriften für den Bau von Sportstätten entfielen. Somit beschränkt sich die offizielle Projektbeschreibung auch auf den „Ausbau des etwa einen Meter breiten Fuß-Trampelpfades hinter der Tennishalle“, der direkt an einer vorhandenen hinteren Terrasse vorbeiführt, in einen festen, rund zwei Meter breiten und 20 Meter langen Fußweg. Dieser Weg kann nun auch als Spielbahn genutzt werden. Tisch und Stühle ergänzen dabei die vorhandene Terrasse mit direktem Zugang zum Vereinshaus. Der Ausbau erfolgte in Eigenregie. Insbesondere waren es vier Vereinsmitglieder – alle gehören den 2. Herren 50 an – die sich an die Arbeit machten: Stephen Mann, Erich Saemann, Ralf Zimmermann sowie Bernd-Ulrich Klein, Mannschaftsführer des Herrenteams. Fleißige Helfer waren Kristina Klein, Monika Mann, Uwe Albrecht, Michael Reibe, Andreas Mützel und Reiner Groß.

Hinter der Idee, eine einfache Boulebahn auf dem Gelände des TV Uetersen zu erstellen, stand, dass auch die passiven Mitglieder sowie die Partner der Tennisaktiven in den sportlichen und geselligen Rahmen innerhalb des Tennisvereins integriert werden können. Die Einweihung fand bei strömendem Regen statt. Doch die Erbauer hatten sich auf den 24. Juni festgelegt. Verschieben wollte den Termin niemand mehr, verständlich nach der wochenlangen Plackerei. Vorsitzende Barbara Albrecht lobte das Werk der Konstrukteure. Die Boulebahn in Zahlen: Die Kosten für ihre Erstellung hielten sich dank mehrerer Sponsoren im Rahmen – 650 Euro. Während der dreimonatigen Bauphase fielen 253 Arbeitsstunden an. 15,6 Tonnen Material wurden bewegt.

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