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Genossenschaftsversammlung : Bei der „Pinnau“ können die Mieter ruhig schlafen

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ohne Sorgen in die Zukunft blicken können Unternehmen dann, wenn sie mit genügend Eigenkapital ausgestattet sind, das im Idealfall auch stetig anwächst. „Basel 3“, 4 oder 5? Angst vor einer Kreditklemme brauchen jene Firmen nicht zu haben. Ihnen leiht man gerne Geld.

Die „Pinnau Wohnungsbaugenossenschaft“ ist ein solch’ solides Unternehmen, das inzwischen über eine geprüfte Eigenkapitalquote von 41 Prozent verfügt, bei einem Bestand von 615 (Sozial)-Wohnungen und 74 Garagen.

Einmal mehr waren Aufsichtsrat und Vorstand am Dienstagabend gut gelaunt, als sie im Parkhotel Rosarium vor die rund 70 anwesenden Genossen traten, um ihnen Bericht zu erstatten. Für den erkrankten Aufsichtsratschef Waldemar Dudda hielt der stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats, Burkhard Klietz, den Geschäftsbericht. Am Ende fasste er zusammen und sagte, dass die Mieter der „Pinnau“ ruhig schlafen könnten, denn dem Unternehmen gehe es nach wie vor gut. Sichtbar wird das unter anderem am jüngsten Neubauvorhaben. An der Schanzenstraße entsteht derzeit ein fünfgeschossiges Gebäude mit 20 Wohnungen. Im Frühjahr 2014 soll es eingeweiht werden. Fest steht bereits: Am 24. Juli ist Richtfest.

Da lässt sich die „Pinnau“ nicht lumpen. Das Fest für die am Bau beteiligten Handwerker wird gefeiert. Schließlich will man einen Richtkranz schweben und keinen Besen an der Decke hängen sehen.

Außerdem fühlt sich die „Pinnau“ nicht nur den Mietern verbunden (siehe dazu auch unseren Bericht auf der Seite 3), sondern auch dem lokalen Handwerk verpflichtet. Im vergangenen Jahr habe man rund eine Million Euro in den Bestand investiert. Die Handwerker vor Ort hätten davon profitiert, so Vorstandsvorsitzender Manfred Kiewald, der den Jahresbericht und den „Lagebericht“, erläuterte. Im Vorfeld der Versammlung gab es einen Wechsel im Vorstand. Peter Brökers Amtszeit ist ausgelaufen. Im Zuge seiner baldigen Pensionierung stand der Leiter des Bauamtes für eine weitere Legislaturperiode nicht mehr zur Verfügung. Für ihn rückte Altbürgermeister Karl-Gustav Tewes vom Aufsichtsrat in den Vorstand.

Neu in den Aufsichtsrat gewählt wurde die Bauzeichnerin Kathleen Fischer. Bestätigt wurde Aufsichtsratsmitglied Peter Hoyer.

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erstellt am 26.Jun.2013 | 19:34 Uhr

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