Elternvertretung der Kitas : Beherzte Papas und Mamas gesucht

Sie haben den Verkehrskasper gerettet und das umstrittene Krippenplatz-Sharing gestoppt.

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14. September 2011, 20:19 Uhr

Im Skandal um eine DRK-Kita in Tornesch standen sie den Betroffenen zur Seite. Vor allem erreichten sie während des vergangenen Jahres eins: Die Vertretung der Kindergarten-Eltern im Kreis Pinneberg bekannt zu machen. Stephan Schmidt und seine Ehefrau Alexandra Waßong haben als Erster und Zweite Vorsitzende der Kreiselternvertretung (KEV) arbeitsreiche Monate hinter sich. Jetzt suchen sie Verstärkung. Waßong hofft, bei der Vorstandswahl am Mittwoch, 5. Oktober, in Tornesch eine Handvoll neue Mitstreiter zu bekommen. „Wir brauchen einfach ein schlagkräftiges Team“, sagte die 41-jährige Pinnebergerin gestern. Die Aufgaben sind herausfordernd. „Die Sozialstaffel für die Kita-Beiträge müsste neu angepasst werden“, so Waßong. Der Rechtsanspruch auf U3-Plätze soll überwacht, dem drohenden Erziehermangel entgegengewirkt, der Übergang von der Kita in die Schule verbessert werden. „Wenn wir den Kindern nicht helfen, dass es ihnen in den Kitas besser geht, wer dann?“, fragte Waßong gestern.

Die Elternvertreter der Kitas wählen die KEV jedes Jahr. Aufstellen lassen kann sich jeder, der sein Kind in einer Kita oder einem Hort betreuen lässt. Schmidt und Waßong treten wieder an.

Als besonderer Gast der Sitzung wird die Tornescher FDP-Vorsitzende Sabine Werner erwartet. Sie spricht über die Schnittstelle zwischen Politik und Elternarbeit. Eine Trainerin aus dem Haus der kleinen Forscher führt ein Experiment vor. Beginn in Krögers Gasthof, Ahrenloher Straße 169, ist um 20 Uhr.

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