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Uetersener Nachrichten

18. Oktober 2017 | 10:20 Uhr

Konzept : Beginn mit dem Hörnweg

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Politiker des Bau- und Planungsausschusses hatten in ihrer Februar-Sitzung die Verwaltung beauftragt, für zwölf Wirtschaftswege ein Konzept für Unterhaltungs- und Instandsetzungsarbeiten erarbeiten zu lassen. Ziel des Konzeptes sollte ein Investitionsplan mit Zeitplan und Kostenschätzungen sowie Alternativen für notwendige Sanierungen sein.

shz.de von
erstellt am 09.Mai.2012 | 20:01 Uhr

Das Ergebnis wurde nun im Bauausschuss vorgestellt. Betrachtet wurden der Hörnweg, Kanaldamm, Kummerfelder Weg, Prisdorfer Weg, Schäferweg, Voßberg, Am Goldenen Stern, Am Wohld, In de Hörn, Kreyhorn, Lehstwiete und Westerlohtwiete. Sylvia Köhn, Mitarbeiterin im Bau- und Planungsamt, informierte, dass diese Wirtschaftswege durch Instandsetzungsarbeiten in einen „befriedigenden Zustand“ gebracht werden könnten. Im Wesentlichen seien folgende Arbeiten erforderlich: Profilierung mit Asphaltmischgut, Aufbringen einer Asphalttragdeckschicht, Bankettangleichung. Die Kosten für die Instandsetzung der insgesamt 15,6 Kilometer Wirtschaftswege werden auf etwa 1 Million Euro (Brutto) geschätzt. Um die Instandsetzungsmaßnahmen in Reihenfolge der genannten Wirtschaftswege bis zum Jahr 2016 abzuschließen, müssten in diesem Jahr 272000 Euro und in den Folgejahren ebenfalls zwischen 230000 Euro und 202000 Euro im Haushalt bereitgestellt werden. Aktuell stehen im Haushalt 90000 Euro zur Unterhaltung der Wirtschaftswege zur Verfügung. „Im Nachtrag müssten etwa 182000 Euro ergänzt werden, wenn in diesem Jahr der Hörnweg und der Kanaldamm saniert werden sollen“, machte Sylvia Köhn deutlich.

Das war den Politikern von SPD, den Grünen und der FDP dann doch zu viel. Sie plädierten dafür, dass in diesem Jahr nur mit den bereits im Haushalt zur Verfügung stehenden 90000 Euro, die dann knapp für den Hörnweg reichen würden, begonnen wird. Die CDU hätte in diesem Jahr gerne auch noch den Kanaldamm saniert. Die Grünen lehnten das Wirtschaftswegekonzept sogar generell ab. Sie hatten vorgeschlagen, dass die Verwaltung prüfen soll, ob nicht die landwirtschaftlichen Betriebe, die mit ihren Fahrzeugen die Wirtschaftswege befahren, mit zur Kasse gebeten werden könnten. Darauf gingen die anderen Parteien allerdings nicht ein.

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