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Versorgung : Bedarfsorientiert geplant und gebaut

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Seit 1. August besteht bundesweit ein Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab vollendetem ersten Lebensjahr. Der Rechtsanspruch kann durch einen Betreuungsplatz in einer Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege erfüllt werden.

shz.de von
erstellt am 02.Aug.2013 | 21:37 Uhr

Tornesch ist mit 155 Plätzen für Kinder unter drei Jahren und 381 Plätzen im Elementarbereich für Kinder im Alter von drei Jahren bis zum Eintritt in die Schule gut aufgestellt, Eltern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erleichtern. In allen Kindertagenstätten stehen Plätze für unter Dreijährige zur Verfügung. Weitere 50 Plätze für Kinder im Krippenalter werden über die Tagespflege angeboten. Bereits vor zehn Jahren wurden in Tornesch Krippenplätze geschaffen. Der AWO-KiTa Lüttkamp folgten die DRK-Kindertagesstätte, der AWO-Bewegungskindergarten und nun auch der evangelische Kindergarten. Dort werden ab 5. August zehn Kinder unter drei Jahren betreut. Mit der Fertigstellung der WABE-Kindertagesstätte Weltenbummler – die Eröffnung ist für den 9. September geplant – wird Tornesch weitere 100 Kinderbetreuungsplätze erhalten. Und zwar 60 Plätze im Elementarbereich und 40 Krippenplätze.

Gestartet wird allerdings mit 50 Krippenplätzen. Denn auf Antrag hin hat die Kindergartenaufsicht des Kreises genehmigt, dass eine Elementargruppe befristet für ein Jahr als Krippengruppe mit zehn Plätzen geführt werden darf. In der Gruppe sollen Kinder betreut werden, die bereits zwei Jahre alt sind und in einem Jahr das Alter für den Elementarbereich erreicht haben.

Die Plätze werden vorerst nicht für den Elementarbereich benötigt, schaffen aber für ein Jahr Entspannung bei der Bereitstellung von Krippenplätzen. „Diese Lösung lag uns sehr am Herzen“, so Sabine Kählert, Leiterin des Amtes für soziale Dienste. In Tornesch liegt damit die Versorgung mit Krippenplätzen bei über 70 Prozent. Das bundesweite Ziel lag bei 35 Prozent. Aber der Bedarf an Krippenplätzen ist weit höher. Tornescher Politik und Verwaltung haben ihre Hausaufgaben damit vorbildlich erledigt und rechtzeitig auf Bedarfe reagiert. „Wir wissen um die Nachfrage nach Krippenplätzen und sind froh, dass es in Tornesch auch engagierte Tagesmütter gibt, die Kinder unter drei Jahren betreuen“, betont Sabine Kählert.

Sie dankt den Leitungen der Kindergärten für die Kooperation bei der Schaffung von Krippenplätzen und den Politikern für die dazu getroffenen Beschlüsse. „Uns allen ist nicht nur die Bereitstellung von Krippenplätzen wichtig, sondern auch die Qualität der Kinderbetreuung“, macht die Amtsleiterin deutlich. Im Elementarbereich ist derzeit sogar ein bisschen Luft. Aber im Laufe des Kindergartenjahres werden alle Plätze durch bereits angemeldete Kinder besetzt, die in den nächsten Monaten drei Jahre alt werden.

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