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Renovierung : Baustelle bei der Polizei in Uetersen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Derzeit wird nicht am Stuhl der Polizei gesägt, wie mancher glauben könnte. Die Säge- und Klopfgeräusche, die dieser Tage aus der Wache heraus auf die Straße dringen, haben einen anderen Grund: Derzeit wird die Wache renoviert, technisch aufgeflitzt und organisatorisch umgebaut. Zwei Fliegen schlägt man an der Marktstraße dabei mit einer Klappe. Zum einen wird dem Modernisierungsstau begegnet. Gleichzeitig entstehen zusätzliche Arbeitsplätze und ein größerer Sozialraum (für etwa zehn Beamte) für die Zeit nach dem 31. März 2016. Dann sollen, so die derzeitigen Planungen, die Wachen Tornesch und Uetersen vereint werden.

shz.de von
erstellt am 04.Nov.2015 | 20:47 Uhr

Polizisten aus Tornesch werden von diesem Tage an ihren Dienst in der Rosenstadt versehen. Die Wache der Schutzpolizei wird dann in Tornesch geschlossen. Für die insgesamt etwa 38 Beamten müssen Arbeitsplätze entstehen, zudem gilt es, zwei weitere Wachplätze einzurichten.

Außerdem soll in der Wache ein moderner Fernmeldebedienplatz entstehen. Damit wird Uetersen auf den Stand der Technik gehoben. Der eigentliche Wachraum ist daher verwaist.

Ein Provisorium ist auf dem Flur entstanden. Anliegen der Bürger werden von dort aus bearbeitet. „Ich bitte um Nachsicht dafür, dass Bürger, die derzeit ihre Polizeistation aufsuchen, Abstriche hinsichtlich der räumlichen Qualität und Anonymität hinnehmen müssen“, so Stationsleiter Frank Lassen, der hofft, dass die Umbauarbeiten planmäßig bis zum 21. Dezember abgeschlossen werden können.

Derzeit versehen 27 Beamte ihren Dienst in Uetersen. Eine weitere Beamtin befindet sich im Mutterschutz.

Der neue Sozialraum entsteht übrigens aus einer vorhandenen Dienststube und einer an diese angrenzende Gewahrsamzelle. Die beiden Uetersener Zellen werden nicht mehr benötigt, denn alle Festgenommenen, die dem Gewahrsam zugeführt werden müssen, „übernachten“ bereits seit geraumer Zeit in Pinneberg beziehungsweise in Elmshorn.

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