zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

12. Dezember 2017 | 17:55 Uhr

Fazit : Baumschulland ist als Marke im Kommen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Frank Schoppa, Geschäftsführer des Bundes deutscher Baumschulen in Schleswig-Holstein, hat eine positive Bilanz der Internationalen Gartenschau (igs). 171 Tage lang hat sich das Pinneberger Baumschulland dem Publikum präsentiert. Am Wochenende ist die igs nun zu Ende gegangen.

shz.de von
erstellt am 16.Okt.2013 | 18:18 Uhr

„Wir haben erfolgreich mit der Etablierung des Pinneberger Baumschullandes als Regionalmarke begonnen“, sagte Schoppa gegenüber Journalisten. Nun werde die Gründung eines gemeinnützigen Fördervereins „Kulturlandschaft Pinneberger Baumschulland“ vorbereitet. Im Mittelpunkt der Vereinsarbeit sollen die Stärkung von Gartenkultur, Naherholung und Tourismus im Pinneberger Baumschulland stehen.

Verantwortlich für den Auftritt der Region in Hamburg-Wilhelmsburg mit Konzeption, Aufbau, Durchführung und nun Rückbau war ein eigens zu diesem Zweck installiertes Regionalmanagement. Die Aufgabe übernahmen Heike Meyer-Schoppa und Martina Schneekloth. „Das Regionalmanagement hatte auch die Aufgabe, Gelder für den Gartenschau-Auftritt des Pinneberger Baumschullandes einzuwerben“, so Frank Schoppa. Insgesamt 250000 Euro kamen auf diese Weise zusammen. Genug Geld, um den Gartenschau-Besucher durch ein Baumschulland im Miniformat leiten und ihnen Einblick in die Arbeit, die Produktpalette und die Kulturtechniken der Baumschulbetriebe im Kreis Pinneberg geben zu können.

Dabei stieß vor allem die Art der Darstellung auf großes Echo: Kunst verband sich mit Hinweisen auf die Gartenkultur im Kreis, die Vergangenheit (das Baumschulmuseum) begegnete der Gegenwart (in Form einer modernen Containerbaumschule).

„Im Ergebnis hat das Projekt seine Ziele erreicht. Wir konnten Werbung für die Region und die Branche machen, haben uns um die Nachwuchswerbung für den Beruf des Baumschulgärtners gekümmert und ein erfolgreiches Netzwerk aufgebaut“, so Schoppa.

Großes Lob kam von den Besuchern. Die Ausstellung habe schön ausgesehen, es sei angenehm gewesen, sich dort aufzuhalten, und man habe Spaß, Bildung, Natur und Genuss verbinden können, war immer wieder zu hören.

Einige Ausstellungselemente, eigens für die igs angeschafft, kehren nach dem Ende der Schau in den Kreis Pinneberg zurück und werden zukünftig etwa im Pinneberger Rosengarten und dem Deutschen Baumschulmuseum zu sehen sein.

Pinneberg und die Gartenschau in Zahlen

Das Pinneberger Baumschulland präsentierte sich im Hamburg-Wilhelmsburg auf einem 2100 Quadratmeter großen Areal, gegliedert in fünf Teilflächen. 8000 Pflanzen waren zur Gestaltung nötig, darunter 800 Rosen, 120 Alleebäume, 100 Solitäre, 600 Forst- und Landschaftshehölze, 60 Formgehölze und 900 Containerpflanzen. 250 Gehölze wurden für Ersatzpflanzungen zur Verfügung gestellt.

Der Marktstand im Bereich der Ausstellungsfläche war 171 Tage lang besetzt, an 135 Tagen gab es neben Informationsangeboten spezielle Aktionen oder Unterhaltung durch verschiedene Akteure. 10000 Flyer wechselten im Laufe der Gartenschau den Besittzer. Sechs Sonderveranstaltungen gehörten zum Programm der Kreis Pinneberger Botschafter, darunter ein Familientag, Schnittvorführungen und Ausbildungstage.

20 Schulklassen nutzten das Bildungsangebot vor Ort, mehr als 100 Menschen nahmen an den Führungen teil, darunter auch Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig, Kreispräsident Burkhard E. Tiemann, Kreistagsabgeordnete und Vorstände.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert