zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

17. Dezember 2017 | 11:53 Uhr

Präsentation : Baumschuler auf LGS-Kurs

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mit drei Themengärten und großen Rosenanpflanzungen beteiligt sich das Pinneberger Baumschulland als eines der größten geschlossenen Anbaugebiete für Baumschulpflanzen an der Landesgartenschau (LGS) in Eutin, die am 28. April eröffnet wird. Gestern wurden die Kreis Pinneberger Ausstellungsbeiträge der Öffentlichkeit vorgestellt.

shz.de von
erstellt am 18.Mär.2016 | 18:39 Uhr

„Eins werden mit der Natur“ lautet das Motto der 3. Landesgartenschau Schleswig-Holsteins. Mit seiner Präsentation möchte der Bund deutscher Baumschulen (BdB) zeigen, wie die Branche auf die neuen Herausforderungen durch die klimatischen Veränderungen oder die gestiegenen Ansprüche des Verbrauchers reagiert.

„Die Gehölzproduktion bedarf ständiger Weiterentwicklung und Forschung“, sagte Frank Schoppa, Landesgeschäftsführer im BdB. Es ginge zunehmend darum, dass Pflanzen möglichst anspruchslos in der Pflege, aber dennoch am Standort ganzjährige attraktiv sein sollen. „Gleichzeitig müssen sie tolerant gegenüber Krankheiten und klimatischen Veränderungen sein“, so Schoppa gestern in der Barmstedter Baumschule Hachmann. In Eutin werden Sortimente sichtbar sein, auf die diese Kriterien zutreffen: Rosen, Rhododendron, Obstgehölze und Klimabäume. Standorte sind unter anderem der 200 Quadratmeter große Rhododendron-Hain, für den Hachmann 90 Pflanzen nach Eutin brachte. Angelegt wurde außerdem ein 380 Quadratmeter großer Obstgarten, für den mehr als 130 Obstgehölze unterschiedlicher Wuchsformen und Qualitäten gepflanzt wurden. Die Besucher sehen den kleinen Busch ebenso wie den hochstämmigen Obstbaum, Wild-Obst ebenso wie hochwertige Kulturformen.

2000 Rosenpflanzen lieferte das Pinneberger Baumschulland nach Eutin. Die Pflanzen stehen auf dem gesamten Gelände verteilt, vor allem aber im neu entstandenen Rosengarten, der auch nach dem Ende der LGS bestehen bleibt.

Am meisten Platz wurde dem Klimawandel-Hain eingeräumt. Auf 1000 Quadratmetern stehen 39 Bäume in 20 Arten, die exemplarisch für das Projekt „Klimawandel und Gehölzsortimente der Zukunft“ stehen. Ziel dieses Projektes, das mit europäischen Mitteln gefördert wird, ist es, klimastresstolerante Stadtbäume an verschiedenen Standorten zu prüfen. „Der Klimawandel-Hain lädt dazu ein, diese Bäume kennenzulernen“, sagte Frank Schoppa.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert