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Innungsversammlung : Baugewerbe: Frau an der Spitze

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mit drei kräftigen Hammerschlägen eröffnete Obermeister Norbert Lanz nach altem Brauch die Versammlung der Baugewerbeinnung.

Rund 70 Innungsmitglieder waren am Dienstag nach Elmshorn gekommen, um Neuigkeiten vom Baugewerbeverband zu erfahren, zu wählen und sich mit Kollegen auszutauschen. Die Nachfolge des im April dieses Jahres aus der Kreishandwerkerschaft ausgeschiedenen Geschäftsführers Michael Ladwig hatte seine Assistentin Claudia Mohr übernommen. Da der Leiter der Kreishandwerkerschaft auch die Geschäfte der Innungen führt, benötigte Claudia Mohr das offizielle Votum der Innungsmitglieder. Einstimmig betraute die Versammlung sie mit der Vertretung ihrer Interessen. Auch stellte Claudia Mohr ihren Assistenten Thomas Spliedt vor, der die Innungsmitglieder in sozialversicherungs- und arbeitsrechtlichen Belangen berät

Die Gesamtzahl der Auszubildenden in der Kreishandwerkerschaft Westholstein blieb mit 980 Lehrlingen am 31. Oktober 2011 gegenüber 979 Lehrlingen in 2010 nahezu konstant, vermeldete Obermeister Norbert Lanz. Die Bauinnung hat mit 214 Auszubildenden daran einen großen Anteil, der sich gegenüber dem Vorjahr um elf Lehrlinge erhöht hat. Die Betriebe im Innungsbezirk Pinneberg bilden zurzeit insgesamt 97 junge Leute aus. Mit der Einrichtung nur noch eines Prüfungsausschusses für die Zimmerleute geht die Kreishandwerkerschaft einen wichtigen Schritt in Richtung der geplanten Verschmelzung der Innungsbezirke Pinneberg und Steinburg. Das Ziel ist es, ab 2014 in beiden Bezirken dieselbe Gesellenprüfung abzunehmen.

Die von Claudia Mohr vorbereiteten Haushaltspläne für 2012 wurden einstimmig angenommen. Das Volumen für den Bezirk Pinneberg ist mit 398355 Euro weitgehend konstant geblieben, beinhaltet aber eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge zur Finanzierung der Beitragsanhebung des Baugewerbeverbands Schleswig-Holstein. Für den Bezirk Steinburg, dessen Beitragsaufkommen auf einer anderen Berechnungsweise fußt, werden im Hinblick auf einen ersten gemeinsamen Haushalt beider Innungsbezirke 2015 die erhöhten Gebühren des Baugewerbeverbands aus den Rücklagen gedeckt. Der Vorschlag, für die Fachgruppen Budgets für eine eigenständige Arbeit zur Verfügung zu stellen, wurde mit großer Mehrheit ohne Gegenstimme angenommen.

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erstellt am 16.Nov.2011 | 20:02 Uhr

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