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Uetersener Nachrichten

26. September 2017 | 06:03 Uhr

Einwohnerversammlung : Bauboom in der Rosenstadt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Da ist in den letzten Jahren doch eine Menge in der Rosenstadt bewegt worden, staunten die Besucher der Einwohnerversammlung im Ratssaal an der Wassermühlenstraße.

shz.de von
erstellt am 15.Dez.2011 | 21:17 Uhr

Allzu viel Einwohner hatte die Einladung zum Thema Bauen so kurz vor Weihnachten nicht ins Rathaus gelockt.

Bauamtsleiter Peter Bröker informierte nahezu genau so viel politische Stadtvertreter, die die geleisteten Maßnahmen mit beschlossen oder auch abgelehnt hatten, wie Bürger, die ihr Wissen um das Baugeschehen im heimatlichen Uetersen auf den neuesten Stand bringen wollten. Über drei Jahre, von 2008 bis 2011, zog der Bauamtsleiter mit Hilfe von bunten Bildchen an der Ratssaalswand Bilanz, registrierte in dieser Zeit 24 größere Bauvorhaben mit einem zusammen gerechneten Auftragsvolumen von 9,2 Millionen Euro, die in der Stadtkasse zu Buche schlugen. Ein ganzer Teil davon soll sich refinanzieren, denn viel Geld davon wurde für energetische Sanierung, also Energiesparmaßnahmen, ausgegeben, sodass die Stadt in den nächsten Jahren in den ehemaligen Baustellen mit viel weniger Ausgaben für Strom und Heizung rechnen kann.

Ein Beispiel: die Jürgen-Frenzel-Schwimmhalle, für deren Sanierung insgesamt 1,4 Millionen Euro hingeblättert wurden, um sie wieder auf den neuesten Stand zu bringen, das Stadtwerkehaus bekam ein neues Flachdach (25000 Euro), die Rosenstadt-Schule eine sanierte Wärmeverteilungsanlage (67000 Euro), ebenso die Grundschule Birkenallee (148000 Euro) und das Rathaus eine gesamte energetische Sanierung (579000 Euro), so auch die Friedrich-Ebert-Schule (245000 Euro) sowie eine neue Dacheindeckung (72000 Euro), und auch die Stadtbücherei ist jetzt energetisch auf dem neuesten Stand (153000 Euro).

Weitere große Bauvorhaben sind erledigt worden, so Kindergarten und Krippe am Hus Sünschien (1,4 Millionen Euro), der Mensa-Neubau (1,85 Millionen Euro) und der Ausbau der Wassermühlenstraße (800000 Euro), für die Stadtverwaltung ein ausgesprochen schwieriges Projekt wegen der unsicheren Bodenverhältnisse. Auf den Ausbau der Wassermühlenstraße sei er jetzt aber abschließend auch sehr stolz, eine gelungene Prachtstraße entlang des Rosariums, zudem noch sehr sicher, da alle Verkehrsteilnehmer sich hier sehr umsichtig verhalten. Die Polizei hat hier bisher nur einen einzigen Unfall registriert und der beruhte auf Glatteis.

Auch im Straßenbau habe sich eine Menge getan. In der Kleinen Twiete, der Großen Twiete, im Osssenpadd und in der Bahnstraße seien die Winterschäden beseitigt worden. Heilfroh sei er, so Bröker, dass die Große Twiete neu aufgeflitzt worden sei, denn der nun schon seit Jahrzehnten geplante Ausbau der K 22, der über diese Straße führen soll, sei wieder einmal verschoben worden. Für die Zukunft sei ein Zebrastreifen an der Ecke Wassermühlenstraße/Großer Sand hin zur Fußgängerzone vorgesehen, die Bordsteine seien an dieser Stelle bereits abgesenkt, damit die Bewohner des Seniorenheimes mit ihren Rollatoren dort die Straße überqueren können. Ein ähnlicher Übergang sei am Großen Sand in Höhe des Seniorenheimes geplant.

Geld in die Stadtkasse bringen soll hingegen der Verkauf von 18 Baugrundstücken an der Heinrich-Wilkens-Siedlung. Zwei Baugrundstücke sind noch am Heinrich-Wellenbrink-Weg frei. Das durch den Abriss des Getreidesilos frei gewordene Gelände wird für Gewerbeansiedlung angeboten, so Bürgermeisterin Andrea Hansen.

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