Erschliessung : Bauboom: Am Wellenbrink-Weg gibt’s kein Grundstück mehr

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Das Verkaufsbuch „Heinrich-Wellenbrink-Weg“ kann die Stadt zuklappen und ins Regal stellen. Alle 17 Grundstücke konnten zum Preis von 160 Euro pro Quadratmeter an den Mann beziehungsweise die Frau gebracht werden. Bauamtsleiter Peter Bröker, der bei der Stadt für den Grundstücksverkauf zuständig ist, freut das. Kann er sich doch jetzt verstärkt einer anderen Baustelle zuwenden: der Heinrich-Wilkens-Twiete. Dort, an der Kleinen Twiete gelegen, werden derzeit 18 Bauplätze erschlossen. Die bauvorbereitende Maßnahme soll noch im August abgeschlossen sein.

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05. Juli 2012, 19:02 Uhr

Schon jetzt wird eifrig verkauft. Ein Grundstück konnte bereits einem neuen Eigentümer übergeben werden. Für sechs weitere Grundstücke liegen der Stadt Reservierungen vor. Die zur Bebauung zur Verfügung stehende Fläche beträgt rund 10000 Quadratmeter, die Grundstücksgrößen bewegen sich zwischen 400 und 754 Quadratmetern. Der Quadratmeterpreis (erschlossen) auf dem Grundstück der ehemaligen Heinrich-Wilkens-Siedlung beläuft sich auf 120 - 130 Euro. Aufgrund der etwas dezentraleren Lage ist die Politik von dem sonst maßgeblichen Bodenrichtwert von 150 bis 160 Euro nach unten abgewichen. Für Peter Bröker ist der Preis ein Anreiz mehr, sich für eines der Baugrundstücke zu entscheiden.

Ohnehin würden viele ihre Kaufentscheidung von der entwickelten Innenstadt sowie der Infrastruktur der Rosenstadt (Krippen- und Kindergartenplätze, Schule, Freizeiteinrichtungen) abhängig machen. Man ziehe gerne in eine Kleinstadt vor den Toren Hamburgs. Auch der nahe Bahnhof in Tornesch überzeuge viele, so Bröker.

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