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Die Musik der Hansestädte : Barockes Festival in der Drostei

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Bereits zum zehnten Mal wird in der Drostei ein „Barocker Herbst“ organisiert. Das Thema zwischen dem 10. Oktober und 14. November: Die Musik der Hansestädte. Denn mit dem Wohlstand des Handelsbundes war ein intensives kulturelles Leben eng verknüpft.

Wie in jedem Jahr stehen vier Konzerte auf dem Programm. Der Barocke Herbst im Kreiskulturzentrum, Dingstätte 23, beginnt am Sonnabend, 10. Oktober um 19.30 Uhr, mit „Il divino Sassone – Zu Gast im Hause Hasse in Venedig“. „Der göttliche Sachse“, diesen Beinamen erhielt Johann Adolph Hasse in Venedig. Das Programm des Eröffnungskonzertes verbindet Komponisten der Hansestädte Hamburg und Magdeburg mit Venedig in einem vielfältigen Bogen. Das Ensemble Obligat mit Imme-Jeanne Klett, Flöte, und Anke Dennert, Cembalo, tritt zusammen mit ihrem Gast Charles-Antoine Duflot, Violoncello Piccolo, auf. „Dietrich Buxtehude und seine virtuosen Lübecker Kollegen“ heißt es am Sonnabend, 17. Oktober, um 19.30 Uhr. Lübeck galt dank seiner Lage und Geschichte als Königin der Hanse. Die Kaufleute schafften sich in der Marienkirche einen Ort der Erholung, indem sie dort Konzerte finanzierten. Die „Hamburger Ratsmusik“ mit Simone Eckert, Viola da gamba, Barbara Hofmann, Viola da gamba und Violone, Ulrich Wedemeier, Chitarrone, und Michael Fuerst, Cembalo, spielen Werke von Buxtehude, Radeck, Schütz und Baudinger.

Der musikalischen Beziehungen zwischen Venedig und dem hohen Norden widmet sich „Bell’Arte Salzburg“, mit Annegret Siedel, Barockvioline und Leitung, Bettina Blum, Barockvioline, Hermann Hickethier, Viola da gamba, und Margit Schultheiß, Orgel, am Sonntag, 1. November, ab 17 Uhr. Unter dem Titel „Stylus Phantsticus“ werden Werke von Rosenmüller, Merulo, Buxtehude, Strungk und Föster geboten.

Das Abschlusskonzert „Venedig und die Hansestädte“ wird am Sonnabend, 14. November, um 17 Uhr, von „Marais Consort“ mit Hans-Georg Kramer, Brian Franklin, Hermann Hickethier und Irene Klein, alle Viola da gamba, bestritten.

Hinzu kommt eine Ausstellung, gestaltet von Schülern der Beruflichen Schule des Kreises, die am Mittwoch, 4. November, um 19 Uhr eröffnet wird, sowie ein ausdrücklich auch für musikalische Laien verständlicher Vortrag des Musikwissenschaftlers Dr. Wolfgang Doebel am Freitag, 16. Oktober, ab 19.30 Uhr. Nach der Eröffnung des Restaurants „Meusels Landdrostei“, kann auch wieder die „Barocke Fürstentafel“ angeboten werden, und zwar am Freitag, 13. November, ab 18 Uhr. Karten für den Vortrag und die Barocke Fürstentafel gibt es ausschließlich in der Drostei.

Konzertkarten sind zusätzlich an allen bekannten Vorverkaufsstellen, sowie online unter www.drostei.de erhältlich.

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erstellt am 24.Sep.2015 | 19:20 Uhr

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