Volksbank : Bank weiter auf Erfolgskurs

Trotz der mit der Fusion im vergangenen Jahr einhergehenden Mehrbelastung der Mitarbeiter hat die Volksbank Pinneberg-Elmshorn ihre Marktstellung auf fast allen Geschäftsfeldern weiter ausgebaut. „2014 war ein besonderes Jahr mit einem sehr zufriedenstellenden Ergebnis“, sagte Vorstand Uwe Augustin während der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens.

shz.de von
19. Mai 2015, 21:49 Uhr

In allen Bereichen verbuchte die Bank Zuwächse. Besonders deutlich hat das Wertpapiergeschäft im Fusionsjahr gewonnen. „Bei den Beständen auf den Anlagekonten verzeichnen wir einen Zuwachs von 22,1 Millionen Euro. Das entspricht 10,1 Prozent“, sagte Uwe Augustin, im Vorstand zuständig unter anderem für Private Banking und Vermögensmanagement.

Als „beeindruckend“ bezeichnete sein Vorstandskollege Stefan Witt die Zahl der Neuabschlüsse im Bereich der Baufinanzierungen. „Im vergangenen Jahr hat die Volksbank Immobilien GmbH 51 Immobilien mit einem Gesamtkaufpreis in Höhe von neun Millionen Euro und 65 Vermietungen vermittelt“, so Witt, der gleichzeitig ankündigte, dass die Volksbank zukünftig auch ihr Engagement im Bereich der Hausverwaltungen ausbauen wird. Aktuell verwalten die 14 Spezialisten der Immobiliengesellschaft 1000 Wohnungen.

Auch die Kundeneinlagen erhöhten sich im vergangenen Jahr, stiegen um 3,5 Prozent oder 60 Millionen auf 1,8 Milliarden Euro. Dabei spielen langfristige Anlagen wegen des niedrigen Zinsniveaus nur noch eine untergeordnete Rolle. „Die kurzfristigen oder Sichteinlagen dominieren“, sagte Stefan Witt.

Das Kundenkreditgeschäft stieg moderat um 0,3 Prozent auf 877 Millionen Euro. „Hinter der leichten Steigerung verbirgt sich ein Neukreditgeschäft in Höhe von 207 Millionen Euro“, sagte Uwe Augustin, der das als „deutlichen Beitrag der Volksbank Pinneberg-Elmshorn zur Förderung der heimischen Wirtschaft aus eigenen Mitteln“ verstanden wissen möchte. Und mehr noch: Die Mitglieder können sich wie 2013 über eine Dividende in Höhe von 6,5 Prozent freuen, Folge der auskömmlichen Rentabilität der Genossenschaftsbank, wie Vorstand Dr. Horst Alsmöller sagte. Vor Steuern erwirtschaftete das Unternehmen zwölf Millionen Euro. Davon fließen fünf Millionen als Steuern an die Kommunen, vor allem Elmshorn und Pinneberg, 1,5 Millionen kostet die Dividende, der Rest fließt in die Rücklage.

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