Bücherei : Bald noch mehr Platz für junge Leser

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Bei dem wenig sommerlichen Wetter, das nicht zum Baden und auch kaum zum Aufenthalt im Freien einlädt, scheint das Lesen und auch „Hören“ von Büchern bei vielen Torneschern zu einer Ferienbeschäftigung geworden zu sein. „Wir haben eine gute Ausleihe zu verzeichnen. 7000 Medien sind aktuell draußen“, so Büchereileiter Michael Harbeck.

shz.de von
18. Juli 2012, 20:51 Uhr

Viele Büchereinutzer haben sich bereits zu Beginn der Sommerferien mit Literatur zum Schmökern oder mit Reiseführern eingedeckt und nutzen die in der Ferien- und Urlaubszeit gewährte dreiwöchige Ausleihe. Andere schauen auch in der Ferienzeit vorbei und genießen es, ganz in Ruhe in den Regalen zu stöbern und mit den Büchereimitarbeitern ins Gespräch zu kommen.

Die etwas ruhigere Zeit – die starken Frequentierungen an den Vormittagen und den langen Schultagen durch Klaus-Groth-Schüler erfolgen aufgrund der Ferien ja nicht – wird in der Bücherei genutzt, um den Bereich der Kinderbücherpräsentation etwas umzugestalten. Ziel ist, den Kindern mehr Bewegungsfreiraum zwischen den Regalen zu ermöglichen und auch weitere Sitzmöbel aufzustellen. Bis zum Schulbeginn sollen die Umgestaltungen natürlich beendet sein. Und so nutzen Büchereileiter Michael Harbeck und seine Mitarbeiterinnen im laufenden Betrieb jede Möglichkeit, Regale umzustellen und die Kinder- und Jugendbücher neu einzusortieren. Die Eckregale, die viel Platz eingenommen haben, werden entfernt, aber natürlich eingelagert. Denn irgendwann werden sie sicher noch einmal von Nutzen sein. Bunte Sitzelemente, auf denen sich junge Leser wohl fühlen, wurden bestellt und werden in der kommenden Woche erwartet. „Die jungen Leser sind unsere Zielgruppe. Doch für sie war es leider ein bisschen eng geworden. In den Pausen der Klaus-Groth-Schule haben wir an die 100 Kinder hier“, so Michael Harbeck, der mit seiner Einrichtung auch Schulbücherei für die Klaus-Groth-Schule und Kreismedienzentrum ist. Auch für Veranstaltungen mit Kindergartengruppen und Grundschulklassen reichten die Sitz- und Bewegungsmöglichkeiten im Kinder-Bereich der Stadtbücherei kaum noch aus.

Von den Umgestaltungen sollen aber auch die erwachsenen Bücherei-Besucher profitieren. Denn auch für Lesungen oder geplante Kombinationen von Musik und Literatur soll der „luftiger“ werdende Büchereibereich genutzt werden. „Wenn wir dort Stühle aufstellen, haben dann etwa 30 Personen Platz. Unsere anderen Sofaecken bleiben natürlich, aber für Veranstaltungen haben die Plätze dort nicht mehr ausgereicht“, erklärt Michael Harbeck. Und neben all der täglichen Büchereiarbeit und den Umgestaltungen laufen in der Bücherei natürlich auch die Schulbücher-Vorbereitungen auf das am 6. August beginnende neue Schuljahr an der Klaus-Groth-Schule.

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