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Windpark Uetersen : Bald acht statt sechs Anlagen?

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Drehen sich bald nicht nur sechs, sondern acht Windkraftanlagen im „Uetersener Windpark“? Zumindest Detlef Uedsen vom Windpark kann sich das schon lange vorstellen.

shz.de von
erstellt am 14.Apr.2014 | 20:28 Uhr

Kleine, gebrauchte Anlagen nach Uetersener Muster gebe es zum Schnäppchenpreis, informierte Uedsen die UeNa bereits vor der abschlägigen Entscheidung des Bauausschusses bezüglich des Antrages der Windkraftbetreiber in Sachen „Repowering“ (wir berichteten am Freitag). Sie wären ebenfalls 100 Meter hoch und könnten auf der vom Land genehmigten Windeignungsfläche errichtet werden, so Uedsen. Damit würde der Windpark nicht mehr „nur“ 5000 Uetersener Haushalte mit Grünstrom versorgen können, sondern knapp 6700.

Für Holger Köpcke, den Vorsitzenden des Bauausschusses, steht fest, dass es im Uetersener Windpark nun kein Repowering mehr geben wird. Nicht mit ihm als Vorsitzendem. Eine Erhöhung der Stückzahl von sechs auf acht Anlagen wollte aber auch er gestern im UeNa-Gespräch nicht ausschließen.

Deutliche Worte richtete Köpcke an Stadtwerke-Chef Manfred Tietje, der sich in den UeNa grundsätzlich positiv zum Repowering geäußert hatte, jedoch zufrieden mit der ablehnenden Haltung von CDU und BfB war, da man nun mehr Zeit für Gespräche habe. Solche Gespräche aber werde es, so Köpcke, nicht geben. Es sei Schluss damit und nicht gut, wenn der Beschluss des Ausschusses immer wieder torpediert werde. Köpcke war deutlich verärgert: „Ich bin Kunde bei den Stadtwerken. Und ich überlege mir jetzt, aufgrund der Stellungnahme des Geschäftsführers, ob ich jetzt noch Kunde bleibe!“ Und wie sieht es „planet energy“, Mehrheitsaktionär im Windpark Uetersen? Wie sieht es das Planungsbüro Rübsamen? Darüber berichten wir in unserer morgigen Ausgabe.

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