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Etappensieg der Bürgerinitiative : Bahnnutzer dürfen sich freuen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Dass sich Engagement, gepaart mit Beharrlichkeit auszahlt, haben die Mitglieder der Tornescher Bürgerinitiative „Dorfbahnhof? Nein Danke!“ bestens unter Beweis gestellt. In ihrem Ringen um eine bessere Anbindung des Tornescher Bahnhofs ist die Initiative um Gisela Hüllmann einen wesentlichen Schritt weitergekommen.

Mit dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember werden jeweils sechs Nordbahn-Züge mehr in Richtung Hamburg und aus Hamburg kommend am Tornescher Bahnhof halten. Diese frohe Botschaft überbrachte Bernhard Wewers, Geschäftsführer von NAH.SH (Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein) den Mitgliedern der Bürgerinitiative sowie Bürgermeister Roland Krügel und Vertretern der Kommunen Uetersen, Neuendeich und Groß Nordende. Denn im Einsatz für mehr Zughalte am Tornescher Bahnhof, der Bahnhof für eine Region mit mehr als 32000 Menschen ist, haben Tornesch und die Umlandkommunen eng zusammengewirkt. Fast 13000 Unterschriften hat die Bürgerinitiative für zwei Zughalte in der Stunde zum Hamburger Hauptbahnhof und nach Altona gesammelt. Dieses Ziel ist noch nicht erreicht, aber ein Etappensieg ist mit dem Halt von sechs weiteren Nordbahn-Zügen, die den Berufsverkehr in den Morgen- und Feierabendstunden entlasten sowie Haltelücken im Tagesverlauf schließen, geschafft.

Diese Zugverbindungen hatte Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) bei seinem zweiten Arbeitstreffen in Tornesch mit der Bürgerinitiative sowie Vertretern von NAH.SH, der Bahn und Nordbahn in Aussicht gestellt, wenn Bahn und DB Netz dafür Kapazitäten von Gleisen und Bahnsteigen sehen. Die Prüfung ist erfolgt, die Nordbahn, die die Strecke Elmshorn-Hamburg bedient, setzt nun Züge ab Mitte Dezember in kürzeren Abständen ein. Das Land übernimmt die Kosten und die Bahnnutzer aus Tornesch und der Region profitieren mit fünf zusätzlichen Verbindungen bis Altona und einer weiteren Verbindung bis Hamburg Hauptbahnhof und jeweils zurück. Die Pendler dürfen sich unter anderem auf einen Entlastungszug zum Hamburger Hauptbahnhof 7.19 Uhr vor dem Zug 7.29 Uhr sowie auf zusätzliche Zughalte um 4.09 Uhr, 5.09 Uhr, 9.09 Uhr, 14.09 Uhr und 15.09 Uhr nach Altona und entsprechend zurück freuen. „Wir danken für dieses Ergebnis und die gute Zusammenarbeit“, betont Gisela Hüllmann, Sprecherin der Bürgerinitiative gegenüber Bernhard Wewers von NAH.SH. Auch Bürgermeister Roland Krügel ist begeistert, dass die Ankündigung von Verkehrsminister Meyer ab Dezember umgesetzt wird. „Unser Ziel bleibt aber ‘zwei plus zwei’’, macht er deutlich. Und die Bürgerinitiative verspricht, weiter am Ball zu bleiben.

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erstellt am 15.Sep.2015 | 21:30 Uhr

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