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Ausstellung im MarktTreff : AWO und Kunst passen zusammen

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die AWO Heidgraben ist mit dem Ziel angetreten, die von ihr gemieteten Räume im MarktTreff durch vielfältige Veranstaltungen und Aktivitäten mit Leben zu erfüllen. Mit Ausstellungen soll auch Künstlern und Hobbykünstlern ein Forum geboten werden.

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erstellt am 09.Nov.2014 | 22:05 Uhr

Die Heidgrabener Malpalette – ein Zusammenschluss von sehr talentierten Hobbymalerinnen – macht den Auftakt. Die Ausstellung mit Bildern zum Thema „Forgotten Places oder die Suche nach dem Verborgenen und Vergangenen“ ist bis Ende Dezember zu sehen. Geöffnet ist die Ausstellung jeden Sonnabend von 10 bis 12 Uhr. Dann wird jeweils mindestens eine der Künstlerinnen anwesend sein und für Fragen zur Verfügung stehen. Denn die Bilder werden auch verkauft. Und natürlich dürfen auch im Rahmen von AWO-Veranstaltungen Interessierte die Ausstellung besuchen.

„Die Bilder der Heidgrabener Malpalette sind es wert, gezeigt zu werden. Wir als AWO-Ortsverein sind gerne behilflich, die Malerinnen und ihr Schaffen bekannt zu machen“, betonte Marion Sörensen, Vorsitzende des AWO- Ortsvereins. Zu den Mitgliedern der vor vier Jahren gegründeten Heidgrabener Malpalette gehören Christel Abels, Lilli Erett, Bärbel Holst, Angelika Kauntz, Helga Lindemann, Anke-Marei Rademacher, Christel Schopnie und Elke Splettstößer. Die Hobbymalerinnen hatten zusammen VHS-Kurse besucht oder waren sich bei Ausstellungen begegnet.

Einige malen einmal im Monat zusammen unter Leitung von Marion Middelberg, andere schließen sich dem jährlichen Workshop an. Im Rahmen des Wochenendwork-Shops im August sind die Bilder entstanden, die nun in den AWO-Treffräumen im MarktTreff zu sehen sind.

Über das Thema, Verborgenes und Vergangenes künstlerisch umzusetzen, hatten sie sich im Vorwege mit Marion Middelberg abgestimmt. Und so wurden vor Ort und bei Urlaubsaufenthalten Motive aufgespürt. Die Ausstellung zeigt die unterschiedlichen Annäherungen und künstlerischen Umsetzungen des Themas. Ein Ziel dabei war auch, sich vom Abbild der Oberfläche im Sinne einer realistischen Sichtweise zu lösen und eine eigene Ansicht der gealterten Oberflächen zu finden. Nicht zum ersten Mal geht die Malpalette an die Öffentlichkeit. Bereits im Mühlencafé Langes Tannen und in einem Elmshorner AWO-Seniorenheim wurden Bilder gezeigt.

Auch zwei guten Zwecken dient die Ausstellung: Lilli Erett will den Verkaufserlös ihrer beiden Bilder dem Verein Rosenkinder (Fördergemeinschaft für Kinder in Sri Lanka) spenden und Christel Schopnie hat ihr Bild „Ackerland“ für eine Versteigerung zugunsten des AWO-Ortsvereins zur Verfügung gestellt.

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