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Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 18:00 Uhr

Ausstellung : Außerordentliches Programm

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Vom 8. Juni bis zum 8. September läuft sie, die große Sonderausstellung zum Elmshorner Hafen mit dem Titel „Tor zur Elbe – Hafen im Gezeitenwandel“, die als Fortsetzung zu der im letzten Sommer stattgefunden habenden Ausstellung „Krückau – alles im Fluss“ gedacht ist.

shz.de von
erstellt am 31.Mai.2013 | 18:10 Uhr

Wirft man heute einen Blick auf den Elmshorner Hafen, lässt sich kaum noch erahnen, dass er im Deutschen Reich der drittgrößte Getreideumschlagplatz war (nach Hamburg und Magdeburg). Mit ihm untrennbar verbunden ist natürlich die Krückau, die lange Zeit die wirtschaftliche Lebensader der Stadt war und die Elmshorner Walfänger ein halbes Jahrhundert lang nutzten, um in ihre Fanggebiete zu fahren. Warentransport per Schiff war lange Zeit allen anderen Transportmitteln überlegen und so nutzte die Schifffahrt den tidenabhängigen Nebenfluss der Elbe seit jeher.

Das Industriemuseum Elmshorn zeigt diese Ausstellung begleitend zur kommunalen Stadtplanung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, den Hafen- und Krückaubereich in Zukunft aufzuwerten und so seiner Eigenschaft als Identifikationspunkt der Elmshorner Innenstadt noch besser gerecht zu werden.

Am Sonnabend, den 8. Juni beginnt dann ein großes Auftaktprogramm mit großer Schipperparade, einem Böllerschuss und der Eröffnung der Ausstellung durch Bürgermeisterin Brigitte Fronzek. Interessante Teile der Ausstellung vom letzten Jahr sind direkt am Wasser, teilweise sogar auf Schiffe ausgelagert. Die Biografie des Flusses und das Thema Sturmflut sind dort an der Museumswerft Themen für die Besucher. Hier starten auch die angebotenen Hafenrundgänge.

Besonders anschaulich wird den Besuchern gezeigt, wie das Wiegen der Waren vonstatten ging. An Bord des historischen Kornfrachters „Klostersande“ wird gezeigt, wie der Beruf des „vereidigten Wägers“ ausgeführt wurde, der seine zwei Meter hohe und sehr schwere Verwiegestation mit Hilfe des Ladegeschirrs, von dem jedes Schiff ein eigenes an Bord hatte, an Bord hievte. Dort wurde die Ware verwogen. Daneben können Fahrten mit der historischen Schlepperbarkasse „Suhr & Cons. 2“ gemacht werden, man kann sich beim Reepschlagen versuchen und ein eigenes Seil herstellen oder einmal selbst zum Hammer greifen und Schmieden. Für Kinder gibt es die Kinderwerft, auf der sie kleine Boote aus Papier und Holz basteln.

Und natürlich gibt es auch Verpflegungsstände mit Gegrilltem, Kaffee und Kuchen und Getränkeverkauf.

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