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Uetersener Nachrichten

20. November 2017 | 18:37 Uhr

Ausgezeichnete Förderung

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Große, weltweit operierende Betriebe, wie die großen Autohersteller oder Namen wie Beiersdorf und Lufthansa stehen auf der Liste ganz oben, wenn man Arbeitgeber und Auszubildende fragt, wo sie am liebsten arbeiten beziehungsweise ihre Ausbildung absolvieren würden.

shz.de von
erstellt am 17.Apr.2013 | 20:48 Uhr

Oft wird daher einfach übersehen, dass in der eigenen Nachbarschaft in vielen Fällen auch Unternehmen ansässig sind, die in vielen Bereichen an der Weltspitze mitmischen und eng mit den ganz großen Konzernen zusammenarbeiten und für diese Qualitätslieferant ohne viele Alternativen sind.

Für den Kreis Pinneberg gilt dies in besonderem Maße, denn hier sitzen viele technische Betriebe, die – nicht nur – aber durchaus vielfach Lieferant der Automobilindustrie sind. Kaum jemand im Kreis Pinneberg kennt das Unternehmen „Autoliv“ nicht. Aber das war es dann meist auch schon.

Gestern nun war der bundesweite „Tag des Ausbildungsplatzes“, ein von der Agentur für Arbeit ursprünglich zur Akquirierung von mehr Ausbildungsplätzen geschaffener Aktionstag, in dessen Rahmen jährlich zehn im Kreis Pinneberg ansässige Unternehmen für ihre besonderen Verdienste und Bemühungen für die Ausbildung von Jugendlichen mit einem Zertifikat ausgezeichnet werden.

Einer der ausgezeichneten Betriebe ist das in Wedel ansässige Unternehmen Langeloh Feinmechanik GmbH. Der rund 95 Mitarbeiter beschäftigende Betrieb bekam die Auszeichung für seine Bemühungen um Fachkräftenachwuchs vor allem auch deshalb, weil seine Ausbildungsquote mit 8,5 Prozent erfreulich hoch ist. Im Bundesdurchschnitt liegt diese Quote nämlich nur bei 5,7 Prozent.

„Wir sind bei der Auswahl der Bewerber völlig offen“, sagt Geschäftsführer Thorsten Behrens. „Uns interessiert auch immer der familiäre Hintergrund“ so Behrens. Behrens bekam das bereits gerahmte Zertifikat vom Leiter des Arbeitgeber-Services der Agentur für Arbeit Elmshorn, Jürgen Knauff, überreicht.

Knauff erinnerte daran, dass es im Kreis Pinneberg viele „Perlen“ gebe, die es mit den großen Namen der deutschen Wirtschaft durchaus aufnehmen könnten und die Bewerber um Ausbildungsplätze in jedem Fall in den Kreis ihrer Wunschfirmen aufnehmen sollten.

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