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Ein Fest für Neubürger : Ausdruck der Willkommenskultur

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Etwa 200 Menschen, Bürger, die erst seit kurzem in der Rosenstadt leben, und solche, die sich fast schon als „Ureinwohner“ bezeichnen dürfen, hatten sich gestern in der Kleinen Stadthalle eingefunden, um am Willkommensfest teilzunehmen. Neubürger, das waren Deutsche, die erst seit wenigen Monaten Bürger der Rosenstadt sind, und solche, die aufgrund von Terror und Krieg in ihrem jeweiligen Heimatland in Europa Zuflucht gesucht haben und so nach Uetersen kamen.

shz.de von
erstellt am 14.Feb.2016 | 17:48 Uhr

Das Willkommensfest, initiiert vom Lokalen Bündnis für Familie und der Stadt Uetersen, ist von Christiane Greve (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt) und Sabine Görs (Sprecherin des Bündnisses) eröffnet worden. Deutliche Worte der gebotenen Toleranz gegenüber Fremden richtete Bürgervorsteher Adolf Bergmann an die Gäste. Über Uetersen gebe es beim Flüchtlingsthema keine negativen Schlagzeilen. Im Gegenteil: Uetersen setze mit dieser Veranstaltung ein weiteres Zeichen einer ausgeprägten Willkommenskultur. Er dankte allen Helfern und dem Vorbereitungsteam. Die etwa 280 Flüchtlinge in Uetersen machten ihm keine Angst, wohl aber die Instabilitäten in der Welt und das sich ausbreitende rechte Gedankengut.

Das Programm ist mit drei Liedern des Interkulturellen Frauenchores fortgesetzt worden.

Anschließend wurde an die Kaffeetafel gebeten oder an die Lostrommel, galt es doch, über die Taschentombola weiteres Geld für die lokale Flüchtlingsarbeit einzuwerben. Zudem konnten Teilnehmer der Tombola eine der etwa 250 gespendeten Taschen gewinnen. Die Spenden waren binnen einer Woche zusammengekommen, nachdem der Diebstahl von bis dato gespendeten Taschen mitgeteilt werden musste. Ein Pinnwand-Flohmarkt nach dem Motto „gesucht, gefunden“, eine Spieleecke für Kinder und Erwachsene sowie der Wunsch, gemeinsam ein Bild zu malen, rundeten das Willkommensfest ab.

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