Vertrag : Ausbildung und Beruf im Blick

3551425_800x421_5050d62d3ebb5.jpg

Die Klaus-Groth-Schule (Bildungseinrichtung des Schulzweckverbandes Tornesch-Uetersen) hat bei der Realisierung des Ziels, ihren Schülerinnen und Schülern Einblicke in Arbeitswelten und Ausbildungsmöglichkeiten zu geben und die Berufsorientierung zu erleichtern, einen weiteren Partner aus der örtlichen Wirtschaft mit ins Boot geholt: das in Wedel und Tornesch-Oha ansässige Unternehmen Medac (Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH).

Avatar_shz von
12. September 2012, 20:33 Uhr

Schulleiterin Rita Wittmaack und Falk Dißars, Bereichsleiter Finanzen und Verwaltung des Unternehmens Medac, unterzeichneten im Beisein von Medac-Personalreferentin Helen Schmitt sowie den an der Klaus-Groth-Schule für die Berufsorientierung zuständigen Lehrern Werner Schwandt und Mario Selck eine Kooperationsvereinbarung.

Schulzweckverbandsvorsitzender Roland Krügel war aufgrund eines anderen wichtigen Termins verhindert. Auch er wird noch seine Unterschrift unter die Kooperationsvereinbarung setzen.

Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Medac hat bereits begonnen. Gerade erst haben Jugendliche aus dem zwölften Jahrgang eine Wirtschaftswoche bei Medac absolviert und im April waren die Ausbildungsleiterin des Unternehmens Regine Stolte, mehrere Auszubildende sowie Hellen Schmitt aus der Abteilung Bewerbermanagement mit einem Medac-Informationsstand in der Schule. So konnten sich die Schülerinnen und Schüler über die im Unternehmen Medac bestehenden Ausbildungsmöglichkeiten informieren. Sie reichen für alle Schulabschlüsse von der Fachkraft für Lagerlogistik über Büro- und Industriekaufmann, Fachinformatiker für Systemintegration bis hin zum dualen Studium Betriebswirtschaft oder Wirtschaftsinformatik in Zusammenarbeit mit der Nordakademie Elmshorn.

Bestandteile der Zusammenarbeit werden auch Betriebsbesichtigungen für Klaus-Groth-Schüler, Betriebspraktika sowie in den jeweiligen Jahrgängen Wissensvermittlung zu Bewerbungsverfahren und Bewerbungstraining in Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur sein.

Auch die Eltern der künftigen Schulabgänger sollen einbezogen werden. So ist geplant, dass im Rahmen des Elternsprechtages im Februar 2013 Medac-Vertreter als Ansprechpartner rund um Ausbildung und Beruf zur Verfügung stehen. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und begrüßen es, an der Schule konkrete Ansprechpartner zu haben. So ist ein schneller Austausch und bei Bedarf die Absprache weiterer Aktivitäten möglich“, betont Medac-Personalreferentin Helen Schmitt.

Die Klaus-Groth-Schule hat bereits in den Unternehmen HellermannTyton und Altonaer Wellpappe zwei verlässliche Kooperationspartner aus der Wirtschaft. Mit einer dritten Kooperation macht die Schule deutlich, dass Praktika in der Arbeitswelt und Berufsorientierung als wichtige Bereiche der Bildungsarbeit angesehen werden. Und die Unternehmen können sich durch den frühzeitigen Kontakt zu Nachwuchskräften als attraktive Ausbildungsunternehmen präsentieren und qualifizierte Bewerber für sich begeistern.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert