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Raiffeisenbank Seestermühe : Ausbau und Reduzierung

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Wir haben uns lange mit den Plänen beschäftigt und uns schließlich zu diesem Schritt entschieden, um Kompetenzen zu bündeln und für die Zukunft gut aufgestellt zu sein.“ Mit diesen Worten haben Vorstandsmitglied Jens Hüllmann und sein Kollege Jan H. Reese Ausbau- und Sanierungspläne der Raiffeisenbank Seestermühe vorgestellt.

Parallel zur Erweiterung der Geschäftsstelle an der Seestermüher Dorfstraße 20 wird der Betrieb in der Seester Filiale zurückgefahren. Der Service-Bereich bleibt mit Geldautomat, Kontoauszugsdrucker, Bankbriefkasten und Überweisungsterminal erhalten. Mitarbeiterin Wiebke Höft ist weiterhin die Ansprechpartnerin der Bankkunden aus Seester und unter ihrer bisherigen Telefonnummer erreichbar. Aber sie wird zukünftig in der Seestermüher Geschäftsstelle arbeiten und nur bei Bedarf für Beratungsgespräche an ihren bisherigen, drei Kilometer entfernten Arbeitsplatz zurückkehren.

Die Kunden der Raiffeisenbank Seestermühe sind angeschrieben worden und wissen seit einigen Tagen über die Neuerungen Bescheid. Die meisten hätten Verständnis gezeigt, so Reese.

Das Seestermüher Bankgebäude wird nach den vorliegenden Plänen optisch vervollständigt, indem rechts ein 130 Quadratmeter großer Gebäudeflügel angebaut wird, der mit dem bestehenden linken Gebäudeflügel identisch ist. Der gewonnene Raum entfällt auf ein Büro für den Prokuristen sowie zwei moderne Beratungszimmer. Im Zuge der Maßnahmen werden beide Geschäftsstandorte renoviert und so weit erforderlich saniert. Vieles - wie die Fußböden - ist über 30 Jahre alt, so alt wie das 1982 fertiggestellte Gebäude selbst. Auch die Fenster und die Heizungsanlage entsprechen nicht mehr dem Stand der Zeit und werden ersetzt. Für die Finanzierung kann auf angesparte Rücklagen zurückgegriffen werden. In einer Sondersitzung, die nach den Sommerferien stattfand, haben die Mitglieder des Aufsichtsrates den Plänen zugestimmt.

In den kommenden Wochen werden die Arbeiten ausgeschrieben. „Im Frühjahr wollen wir mit dem Bau beginnen. Zum Jahresende möchten wir unsere Kunden dann in den neuen Räumen begrüßen“, sagte Vorstandsmitglied Hüllmann. Während der „heißen“ Bauphase steht Bankkunden die Filiale in Seester offen.

„Wir haben uns zu dem Schritt entschieden, weil wir den Standort langfristig sichern möchten“, ergänzte Reese. Der Erfolg gibt ihm, seinem Kollegen und ihren sechs Mitarbeitern recht: Im Geschäftsjahr zwischen November 2014 und November 2015 stiegen die Kundeneinlagen um 9,16 Prozent und das Kreditvolumen um 26,8 Prozent.

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erstellt am 04.Dez.2015 | 20:27 Uhr

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