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Bahnsteigverlängerung : Ausbau auf 300 Meter Länge

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die SPD-Landtagsabgeordnete Beate Raudies unterstützt das Bestreben der Tornescher Politik und Verwaltung, dass beide Bahnsteige auf eine Länge von 300 Metern ausgebaut werden.

Denn bislang hat Tornesch von der Landesweiten Verkehrsservicegesellschaft Schleswig-Holstein (LVS) und der Deutschen Bahn Station & Service AG die Auskunft, dass der Bahnsteig Richtung Elmshorn im kommenden Jahr nur auf eine Länge von 220 Metern saniert wird, während der Bahnsteig Richtung Hamburg jetzt bereits auf eine Länge von 300 Metern ausgebaut wurde. Die Tornescher Politiker des Umweltausschusses hatten noch vor der Kommunalwahl eine Resolution an die LVS verabschiedet und auch für den Bahnsteig in Richtung Norden eine Länge von 300 Metern gefordert, um alle Optionen für Zughalte zu haben. Denn die deutsche Bahn will künftig in Spitzenzeiten Züge einsetzen, die zusammengekoppelt eine Länge von 300 Metern erreichen.

„Ich kann nicht nachvollziehen, weshalb nicht auch der Bahnsteig Richtung Norden auf 300 Meter Länge ausgebaut wird. Außerdem kann ich nicht glauben, dass die LVS tatsächlich vorhat, in Zukunft die Türen hinterer Waggons schließen zu lassen. Das ist absurd“, so die SPD-Landespolitikerin, zu deren Wahlkreis auch Tornesch gehört.

Die LVS hatte Tornesch mitgeteilt, dass die letzten Waggons der Züge Richtung Norden in Hamburg verschlossen bleiben würden und somit auch ein Halt in Tornesch auf einem kürzeren Bahnsteig Richtung Norden gegeben sei. Die Tornescher Politiker hatten deutlich gemacht, dass sie diese Information als „Schilda lässt grüßen“ einstufen und für nicht umsetzbar halten. In einem Schreiben an die Landesweite Verkehrsservicegesellschaft fordert Beate Raudies, ihr detailliert die Gründe zu erläutern, weshalb der Bahnsteig in Richtung Norden nicht auf 300 Meter ausgebaut werden soll.

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erstellt am 24.Jun.2013 | 21:06 Uhr

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