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Aktionstag saubere Schule : Aus Liebe zur Verantwortung

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Dass sich die Mädchen und Jungen, die täglich die Rosenstadtschule besuchen (noch Regional, bald Gemeinschaftsschule) mit ihrem Lern- und Lebensort identifizieren, ist gestern ganz besonders deutlich geworden. Lehrerin Giesela Leffers hatte die Idee in die Lehrerkonferenz getragen, einen Aktionstag „Saubere Schule“ ins Leben zu rufen. Einen Putztag, an dem sich alle Schüler und auch die Lehrer beteiligen.

„Meine Freundin ist Lehrerin am Barmstedter Gymnasium. Dort gibt es einen solchen Aktionstag jedes Jahr. Wir sprachen darüber während unserer gemeinsamen Hunderunde. Dort entstehen immer die besten Ideen“, sagte Gisela Leffers.

Natürlich wird das Schulgebäude täglich gereinigt. Vom dafür zuständigen Fachpersonal. Doch wie steht es mit dem Entrümpeln? Mit dem Entstauben der Schränke nicht nur in den Fachräumen? Es war somit noch genug zu tun, sodass keiner der derzeit 700 Schüler untätig bleiben musste. Sechs Schulstunden lang wurde geschrubbt, entstaubt, entmüllt und was noch alles. . . Auch die Pausenhalle, die Flure und die Sporthallen wurden einbezogen. Es habe auffällig wenige Krankmeldungen auf Seiten der Schüler gegeben, so Gisela Leffers resümierend. Ausdruck für die Identifikation mit ihrer Schule, frei nach dem Motto: „Dies ist mein Ort. Hier gehöre ich hin und fühle mich wohl, hier bin ich verantwortlich.“

Bei dieser Grundreinigung wurden auch einige Mängel festgestellt, die nun gemeinsam mit dem Schulträger, der Stadt Uetersen, über den „kurzen Dienstweg“ abgestellt werden sollen.

„Ein dickes Lob geht an Gisela Leffers und ferner an alle, die sich gestern in die Verantwortung haben nehmen lassen“, so Schulleiter Wolfgang Balasus, der sich auf etlichen Rundgängen einen Überblick über den erfolgreich verlaufenden Aktionstag verschaffen konnte.

„Saubere Schule“ wurde von einem Elternbrief begleitet. Zum Ausdruck gebracht wurde dabei, dass der Erfolg der schulischen Bildung von vielen Faktoren abhängt. Auch die Lernumgebung spiele dabei eine Rolle. Weil das Lernen besser gelinge, wenn man es schaffe, Geborgenheit zu erzeugen durch freundliche Räume mit zweckmäßiger Ausstattung und warmer Atmosphäre.

Neben dem Putzen stand somit auch das Dekorieren auf dem Tagesplan. Klassen- und Fachräume, Pausenhalle und Flure wurden geschmückt. Und so entstand ein wirkliches Wohlfühlklima.

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erstellt am 30.Jan.2014 | 17:47 Uhr

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