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Johannes-Schwennesen-Schule : Aus Klassenräumen wird eine Mensa

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mit einer Gegenstimme aus den Reihen der CDU befürworteten die Mitglieder des Ausschusses für Jugend, Sport, Soziales, Kultur und Bildungswesen die von der Verwaltung erarbeitete und in der Sitzung des Ausschusses vorgestellte Variante zum Umbau von Klassenräumen für den Mittagstisch an der Johannes-Schwennesen-Schule.

shz.de von
erstellt am 24.Feb.2015 | 19:45 Uhr

Seit Einführung des Offenen Ganztags an der Grundschule wird auch ein Mittagstisch angeboten. Die Ausgabe des in der Küche des AWO-Zentrums zubereiteten Essens erfolgt im Schützenvereinsheim. Diese Lösung war von Anfang an als Übergangslösung gedacht. Wäre die politische Entscheidung für den Neubau des DRK-Kindergartens am Schützenplatz gefallen, hätten die Schulkinder im „Kinderrestaurant“ der KiTa ihr Mittagessen einnehmen sollen. Doch die Sozialdemokraten konnten sich mit dem KiTa-Neubau am Schützenplatz nicht durchsetzen.

Da im Schützenvereinsheim der Lärmpegel bei der täglichen Esseneinnahme aufgrund des Steinfußbodens jedoch so hoch ist, dass schalldämpfende Baumaßnahmen in Angriff genommen werden müssten und eine eigene Mensa für den Schulalltag wünschenswert ist, hat die Verwaltung Möglichkeiten für die Essenausgabe an der Schule geprüft.

Ein Mensaanbau ist nicht vorgesehen, sondern ein Umbau von bisherigen Klassenräumen. So sollen im Erdgeschoss der bisherige HSU-Raum und ein gegenüberliegender Klassenraum als „Mensa“ zusammengefasst werden. „Mobile Trennwände lassen den Raum vielfältig nutzbar bleiben, auch für den Unterricht und den Offenen Ganztag“, erläuterte Verwaltungsmitarbeiterin Caroline Schultz die Überlegungen der Verwaltung. Der „Mensaraum“ soll eine Zugangsmöglichkeit zum Schulhof erhalten. Der Notausstieg im Flurbereich könnte wegfallen, der Flurbereich dem „Mensaraum“ zugeschlagen und ein bisheriger kleiner Lagerraum im Erdgeschoss zu einer Vorbereitungsküche für den Mittagstisch umgebaut werden.

Mit in die baulichen Umgestaltungen hat die Verwaltung auch die Toilettenanlage genommen, die bislang über den Schulhof zu erreichen ist. Die Anlage soll „gedreht“ werden und wäre somit innenliegend und über den Flur erreichbar.

Da durch die „Mensa“ im Erdgeschoss ein Klassenraum wegfällt, schlägt die Verwaltung vor, aus dem Computerraum eine Treppe höher einen Klassenraum zu gestalten. „Der Computerraum wird überflüssig, da die EDV sowieso in die Klassenräume verlagert wird“, so Caroline Schultz. Und da im Rahmen der Inklusion ein Fahrstuhl unabdingbar sein wird, soll ein Fahrstuhl zentral in die Pausenhalle integriert werden.

Beschluss

Fraktionsübergreifend wurde der Verwaltungsvorschlag begrüßt, die Christdemokraten sahen jedoch „keine Dringlichkeit“ und FDP-Mann Gunnar Werner machte auf Folgekosten für den Fahrstuhl aufmerksam. Die Verwaltung wurde beauftragt die Baumaßnahme (inklusive Mobiliar: 380000 Euro) anhand der vorgestellten Planung durchführungsreif vorzubereiten, die Abschreibekosten darzustellen und die Zahlen noch einmal im Haupt- oder Finanzausschuss vorzulegen.

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