zur Navigation springen

Mitgliederversammlung : Aus des Naturbad-Vereins verhindert

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Auflösung des Fördervereins Naturbad Oberglinde haben Jan Harries und Helmut Dieterich abgewendet. Harries ließ sich während der Mitgliederversammlung für ein Jahr zum Vorsitzenden wählen, Dieterich wurde Stellvertreter.

Die bisherige Vereins-Chefin Monika Hagen war Anfang März aus beruflichen Gründen zurückgetreten. „Die personelle Veränderung war für uns nicht richtig nachvollziehbar“, sagte Harries. Die Rechtsanwältin hatte den Posten 2014 für zwei Jahre übernommen.

Die Nachfolge war zunächst unklar. „Wir hatten sogar über die Auflösung des Vereins gesprochen“, so Harries. Er ließ sich aufstellen, um das zu verhindern. „Ich bin nicht heiß auf das Amt“, betonte er.

Der Mitgliederbestand hielt sich während des Jahres bei etwa 240 Unterstützern. Auch finanziell geht es dem Verein gut. Der Kassenbestand wuchs von etwa 10300 Euro auf mehr als 14000 Euro. Die Förderer wollen nun investieren.

Die Treppe zur Wiese am Nichtschwimmerbecken ließen sie instandsetzen. Wenige Meter entfernt wurden zwei Ständer für eine Nestschaukel errichtet. Sie soll vor der Saisoneröffnung an Himmelfahrt, Donnerstag, 14. Mai, aufgehängt werden. Kosten: 1000 Euro. Der Sand an diesem Ufer und auf dem Volleyballfeld wurde für 2000 Euro ausgetauscht.

Nachdem Unbekannte Papierkörbe umgeworfen hatten, will der Verein für 2000 Euro vier Mülltonnen kaufen, die auf Kantsteinen festgeschraubt werden. An den Tischtennisplatten will er drei Bänke aufstellen lassen. Im Haushalt stehen dafür 4500 Euro. Um Wartebänke am Parkplatz will er erneut die dort zuständige Stadt Uetersen bitten.

Als „Vollkatastrophe“ bezeichnete Harries den Rückschnitt von der Mirabellen-Hecke an den Tischtennisplatten durch den Uetersener Bauhof. Den Verlust dieser Schattenspender habe auch der benachbarte Waldkindergarten bereits beklagt. Harries beschwerte sich bei Bauhofleiterin Stefanie Schmedes. Fünf Jahre soll es dauern, bis die Büsche die alte Höhe erreicht haben, hörte er.

Rechtlich klären will der Vorstand die Zuständigkeit für die Säuberung des Geländes. Bis Betriebsschluss reinigt der Kioskpächter Klaus Strehl das Areal. Den Müll nächtlicher Partys räumte bisher ein Saubermann der Gemeinde Moorrege auf Kosten des Vereins weg. Der könnte aber seine Gemeinnützigkeit verlieren, wenn er mit Spenden vertraglich festgelegte Aufgaben des Pächters übernimmt. Die Versammlung stellte daher 1900 Euro für den Saubermann mit Sperrvermerk vorbehaltlich einer rechtlichen Prüfung in den Haushalt ein. Telse Pietsch und Dieter Gehring wurden als Beisitzer bestätigt.

zur Startseite

von
erstellt am 29.Apr.2015 | 19:21 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert