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Uetersener Nachrichten

18. Oktober 2017 | 04:50 Uhr

Aus den Tiefen der russischen Seele

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Was mit der menschlichen Stimme möglich ist, wenn man sie beherrscht, werden die „Maxim Kowalew Don Kosaken“ am Freitag, 17. Januar, demonstrieren. Im Rahmen ihrer Europatournee kommt der Chor nach Haselau. Das Konzert in der Hl. Dreikönigksirche beginnt um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr. „Singend zu beten und betend zu singen“ ist das Motto des Ensembles.

shz.de von
erstellt am 29.Dez.2013 | 18:55 Uhr

Die Maxim Kowalew Don Kosaken werden russisch-orthodoxe Kirchengesänge sowie einige Volksweisen und Balladen zu Gehör bringen. Anknüpfend an die Tradition der großen alten Kosaken-Chöre zeichnet sich die Gruppe durch seine Disziplin aus, die er dem musikalischen Gesamtleiter Maxim Kowalew zu verdanken hat.

Chorgesang und Soli sind in stetem Wechsel zu hören. Von den Tiefen der Bässe geht es für den tragenden Chor über Bariton zu den Spitzen der Tenöre. „Aus den Tiefen der russischen Seele“ scheint der Gesang zu kommen. Auch im neuen Konzertprogramm dürfen nicht beliebte Titel wie „Abendglocken“, „Stenka Rasin“, „Suliko“ und „Marusja“ fehlen. Der in Danzig geborene Diplomsänger Maxim Kowalew konnte sich schon im Elternhaus der Musik kaum entziehen. Sein Vater war Pianist und Klavierlehrer, die Mutter Gesangslehrerin. Bereits im frühen Alter von sechs Jahren begann er deswegen an einer staatlichen Musikschule Geigenunterricht zu nehmen.

Durch die russische Abstammung des Vaters wurde sein Interesse an der Kultur jenes großen Landes im Osten früh geweckt. Maxim Kowalews Mutter als gebürtige Deutsche gab Ihm den Blick aus dem Westen mit auf den Weg.

Ein Musikstudium und eine klassische Gesangsausbildung waren da die logische Konsequenz. Nach den Studien folgten Opernengagements, Auftritte mit verschiedenen Chören und Volksmusikensembles. Maxim Kowalew dehnten seinen Wirkungskreis nach West-Europa, den USA und Israel aus. Als großes Vorbild fungierte immer der Dirigent des Don Kosaken Chores, Sergej Jaroff. Er bereiste russisch-orthodoxe Klöster, um seine Kenntnisse im Bereich der östlichen Chormusik zu perfektionieren, Erst nach seinen vielen internationalen Erfahrungen tat er 1994 den entscheidendsten Schritt seines künstlerischen Lebens und sang in einem Chor, aus welchem sich später die Maxim Kowalew Don Kosaken herauskristallisierten.

Vorverkauf

Karten für das Konzert am 17. Januar der „Maxim Kowalew Don Kosaken” sind um Haselauer Kirchenbüro (Telefon 04122/ 8011) sowie im Pressehaus in der Uetersener Fuzo erhältlich.

Weitere Vorverkaufsstellen sind die Moorreger Theaterkasse, Wedeler Chaussee 26, die Theaterkasse Konzert & Event in Elmshorn, Kirchenstraße 8, die Geschäftstelle der Elmshorner Nachrichten, Schulstraße 62 bis 66, in Pinneberg das Globetrotter Reisebüro und das Pinneberger Tageblatt, Damm 9 bis 19, das Wedel-Schulauer Tageblatt, Bahnhofstraße 65, sowie in der Rolandstadt Reisen und Tickets in der Bahnhofstraße 29. Tickets für die Maxim Kowalew Don Kosaken können auch per Internet(www.reservix.de) sowie einerTelefon-Hotline (01805/ 700733) erworben werden.

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