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Neujahrsempfang der VR-Bank Pinneberg : Augustin: „Vertrauen ist der Kitt, der alles zusammenhält“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Vertrauen und Ansehen über Fairness und Verlässlichkeit herbeiführen – das war die Kernbotschaft von Uwe Augustin vom Vorstand der VR-Bank Pinneberg während des Neujahrsempfanges der Bank in der Gastwirtschaft „Zur Erholung“. Rund 300 geladene Gäste aus den Bereichen der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens folgten der Einladung am Mittwochabend. Neben Augustin begrüßte Vorstandsmitglied Dr. Horst Alsmöller jeden einzelnen per Handschlag. Und dieser symbolisierte bereits, worauf es der Bank vor Ort ankommt: auf den direkten Kundenkontakt.

Augustin sprach von einem erfolgreichen Jahr, das die Genossenschaftsbank erwarte. In Abgrenzung zu mancher Großbank und auch zur Situation in Griechenland sagte er, dass es dabei sicher auch auf Glück ankomme, das aber an die jeweilige Tüchtigkeit gekoppelt sei. „Und das richtige Konzept haben wir als Genossenschaftsbank“, so Augustin. Auch oder gerade in Zeiten der Finanzkrise und der Krise von ganzen Staaten.

„Es ist noch nicht ganz klar, wer wirklich für die Krise zahlt. Im Moment sind es die Arbeitslosen in Spanien und die Menschen in Griechenland, deren Löhne und Sozialleistungen gekürzt werden.“ Doch auch in Deutschland habe die Umverteilung längst begonnen: durch eine schleichende Inflation. Staaten (auch Deutschland) könnten sich über magere Zinsen und eine leichte Inflation bestens entschulden.

Die Genossenschaftsbanken stünden vor einem solchen Szenario plötzlich wie ein Fels in der Brandung.

Augustin nannte einige Zahlen des Vertrauens, auf das es ankomme: Zusammen gehe mehr, das sei das Prinzip jeder Genossenschaftsbank. „Die Mitglieder einer Genossenschaftsbank schließen sich zusammen, weil sie gemeinsam mehr erreichen. Wir haben in 2012 1738 neue Mitglieder gewonnen und unsere Gemeinschaft wächst auf über 28000 Mitglieder“.

Aufgrund des Vertrauens von Kundenseite, das die Bank erfahren habe, habe der Mitarbeiterbestand auf 270 erhöht werden können. „Seit dem 1. Januar verstärken weitere fünf Mitarbeiter die Bereiche Firmenkundenbetreuung und Vermögensberatung“, so der Vorstand.

Das Kreditgeschäft habe um fünf Prozent zulegen können, das Einlagenwachstum habe fünf Prozent betragen. Seit der Finanzmarktkrise 2009 sei die Bilanzsumme jährlich um durchschnittlich sieben Prozent gewachsen.

Für ihn sei klar, dass die VR-Bank wie alle anderen Genossenschaftsbanken keine europäische Bankenunion und keinen europäischen Sicherheitsfonds für Großbanken benötigten. „Wir wehren uns deshalb dagegen, übrigens gemeinsam mit den Sparkassen, mit unseren Gewinnen für Verluste von internationalen Banken zu haften, mit deren Geschäftsmodell wir nichts Gemeinsames haben“, sagte Augustin.

Regionale Ausrichtung, Bodenständigkeit und konservatives Denken im Kreditbereich stünden für das Geschäftsmodell der VR-Bank Pinneberg. Über diese erkennbare Solidität gewinne die Bank beständig an Vertrauen. Vertrauen sei der Kitt, der alles zusammenhalte. Nach den Erfolgsmeldungen aus dem eigenen Haus und abgrenzenden Worten zur Zockermentalität vieler anderer wurde zum kalt-warmen Buffet eingeladen, für das die Familie Ratjen verantwortlich zeichnete.

Unter anderem gab es leckeren Krustenbraten und asiatische Reispfanne mit Huhn.

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erstellt am 10.Jan.2013 | 20:06 Uhr

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