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Uetersener Nachrichten

17. August 2017 | 14:19 Uhr

„Aufstieg zu 99,9 Prozent sicher“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn die 1. Herren des Hetlinger MTV den Direkt-Aufstieg in die Kreisliga, zu dem aller Voraussicht nach die Kreisklassen-Vizemeisterschaft genügt, jetzt noch verpassen sollten. Als Spitzenreiter der Kreisklasse 1 haben die Hetlinger nicht nur neun Punkte mehr, sondern auch eine um 58 (!) Treffer bessere Tordifferenz als Kickers Halstenbek. Der Tabellen-Dritte könnte seinen Rückstand in drei Partien zwar rein rechnerisch noch wettmachen, doch HMTV-Trainer Markus Braumiller sagte nach dem 11:0-Kantersieg bei den 2. Männern des TSV Holm: „Zu 99,9 Prozent haben wir den Aufstieg jetzt sicher!“ Groß gefeiert wurde dieser Umstand von den Hetlingern allerdings am Sonntag nicht: „Wir wollen Meister werden“, betonte Braumiller.

Im Holmer Waldstadion hatte der Spitzenreiter gegen den Vorletzten zunächst einige Probleme. „25 Minuten lang haben wir das, was wir uns vorgenommen hatten, nicht umgesetzt“, tadelte Braumiller, der in Abwesenheit seines Trainerpartners Jonas Hübner (im Urlaub) alleine an der Seitenlinie stand. Sein Gegenüber, der Holmer Coach Peter Schlegel, berichtete: „In der ersten halben Stunde haben wir uns gut gewehrt und dadurch auch lange die Null gehalten!“ Dazu trug TSV-Torwart Marcus Richter bei, als er einen Elfmeter, den der zuvor gefoulte Philipp Drews selbst schoss, stark abwehrte (24.).

Dann brach Dominik Zink aber mit einem Doppelschlag den Bann für die Gäste: Seinem 0:1, erzielt nach Vorarbeit von Maximilian Heilborn (27.), ließ er nur eine Minute später nach einem Pass von Adnan Kubat das 0:2 folgen. Dieses Ergebnis hatte bis zum Seitenwechsel Bestand. „In der Pause haben wir uns auf unsere Stärken besonnen und fortan nicht nur den Gegner früher attackiert, sondern auch den Ball besser laufen lassen“, berichtete Braumiller. Dies führte schnell zum 0:3, das Kubat nach Vorarbeit von Fabian Ecke erzielte (46.). Auch, weil bei den Hausherren zwei wichtige Defensivkräfte verletzt passen mussten, fielen die Tore anschließend wie reife Früchte: Auf einen Drews-Doppelpack (49., 55.) ließ Finn Lüneburg einen direkt verwandelten Freistoß zum 0:6 (60.) folgen. Nach einem Drews-Zuspiel trug sich auch der Ex-Holmer Marvin Looks in die Torschützenliste ein (74.); Finn Lüneburg (81.) und Drews (83.) erhöhten auf 0:9. In der Schlussphase sorgte Kubat mit einem Doppelpack, zu dem Kamil Ludwicki (85.) beziehungsweise Ecke (86.) die Vorlagen leisteten, für eine Wiederholung des Ergebnisses vom Hinspiel, das am 12. Oktober 2014 ebenfalls mit 11:0 ausgegangen war. „Am Ende hat uns die nötige Gegenwehr gefehlt“, tadelte Schlegel, während Braumiller den Kantersieg als „auch in der Höhe verdient“ einstufte.

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erstellt am 15.Apr.2015 | 22:00 Uhr

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