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Nachfolge geregelt : Aufbruchstimmung bei den Imkern

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Es wird weitergehen im und für den Imkerverein Uetersen und Umgebung! Oliver Gimball, 39-jähriger Moorreger und Hobby-Imker, traut sich in die Fußstapfen des übergroßen Hans Ossenbrüggen, Gründer des Bienenmuseums und langjähriger Chef des kleinen Vereins. Während der jüngsten Hauptversammlung machten die Mitglieder den selbstständgen Bestatter zu ihrem neuen Chef und haben damit möglicherweise den Weg frei gemacht für eine Neuausrichtung.

Gimball machte denn auch sofort klar, wo der Pfad für ihn hinführen soll. „Den Verein und das Bienenmuseum am Leben zu halten, ist eine Riesen-Aufgabe, und dazu braucht es jeden Einzelnen“, sagte er in seiner Antrittsrede. Der Verein sei auf einem guten Weg, es habe sich viel bewegt, nun gelte es, die bisher erzielten Erfolge auszubauen. Und da werden nicht zuletzt die Mitgliederzahlen eine wichtige Rolle spielen. Sie steigen zwar langsam, aber kontinuierlich, die geringen Mitgliederverluste konnten auch im vergangenen Jahr durch Neuzugänge mehr als ausgeglichen werden.

Um vor allem auch für jüngere Imker und Bienenfans attraktiver zu werden, möchte Gimball den Internetauftritt überarbeiten. Zeitgemäßer und informativer soll die Homepage werden. Weil die Besucherzahlen des Museums trotz Aktionstagen und regelmäßigen Öffnungszeiten im vergangenen Jahr geringer als erhofft ausfielen, wird Gimball das Thema ebenfalls zur Chefsache machen. Dadurch könnte der entsprechende Arbeitskreis neue Impulse bekommen. Darüber hinaus gibt es allerdings wenig dringenden Handlungsbedarf für den neuen Vorsitzenden. Die Finanzlage des Vereins ist solide, die 53 Mitglieder bewirtschaften insgesamt 475 Bienenvölker, eine stolze Zahl. Für die Imker im Kreis Pinneberg war die vergangene Saison wegen des regenreichen und spät beginnenden Sommers und des langen, aber zu warmen Winters eine schwierige, bescherte ihnen am Ende dann allerdings ein einwandfreies Produkt. „Die Ernte blieb vielerorts hinter den Erwartungen zurück, aber unser Honig war qualitativ hochwertig und dunkel“, sagte Vizechef Günter Sienknecht, der die Jahresversammlung im Haselauer Landhaus leitete.

Auch für die Ehrungen war Günter Sienknecht zuständig und überreichte Urkunden samt Anstecknadeln für 15 Jahre Vereinszugehörigkeit an Klaus Büttner, Ilka Früchtnicht, Rolf Nielsen und Peter Wunderlich sowie für 25-jährige Mitgliedschaft an Giovanni Carbonetti.

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erstellt am 17.Feb.2016 | 18:26 Uhr

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