zur Navigation springen

Jugendbeiratswahl : Aufatmen in Uetersen: Die Jugend zeigt Interesse!

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Nachdem sich bis zur Bewerbungsfrist zur Jugendbeiratswahl nicht genug Kandidaten gefunden hatten, ist diese auf Anweisung von Bürgermeisterin Andrea Hansen um zwei Wochen verlängert worden (wir berichteten).

shz.de von
erstellt am 30.Okt.2015 | 20:41 Uhr

Bis Donnerstag bestand somit für interessierte Jugendliche Gelegenheit, ihren Hut in den Ring zu werfen. Bislang hatten das sechs Jugendliche getan, von denen jedoch zwei nicht berücksichtigt werden konnten, weil sie in Tornesch beziehungsweise Heist wohnen. Diesbezüglich könnte die Ortspolitik noch einmal nachbessern.

Vier Kandidaten waren zu wenig, die Satzung bestimmt eine Mindestgremiengröße von fünf. Die Hoffnung, weitere Kandidaten zu finden, schwand Anfang dieser Woche, zumal derzeit Herbstferien sind.

Doch am letztmöglichen Tag, am Donnerstag, bekundeten tatsächlich zwei weitere Uetersener Jugendliche ihr Interesse an der Mitarbeit, sodass die Wahl am 10. Dezember nun tatsächlich erfolgen kann, wobei schon heute feststeht, dass alle Kandidaten dem zukünftigen Jugendbeirat angehören werden. Auch das geht aus dem Satzungstext hervor. Eine Wahl ist dennoch notwendig. Sie soll vormittags in den weiterführenden Schulen (Ludwig-Meyn-Gymnasium, Rosenstadtschule, Klaus-Groth-Schule) stattfinden und am Nachmittag im Stadtwerkehaus an der Parkstraße 1 in Uetersen.

Der „Kinder- und Jugendbeirat der Stadt Uetersen“, so der offizielle Name des Gremiums, unterstützt und berät die Ortspolitik und die Stadtverwaltung in Zukunftsfragen. In die Beratungs- und Entscheidungsprozesse einzubeziehen ist der Jugendbeirat überall dort, wo Belange des Nachwuchses berührt werden. Die Beteiligung des Gremiums ergibt sich aus den Vorschriften der Gemeindeordnung von Schleswig-Holstein.

Und das sind die sechs Kandidaten: Calvin Schliephake, Kiara Nowatzki, Anton Beling, John Titz, Svea-Marie Hinners und Salih-Anil Eker. Beling und Titz gehörten bereits dem letzten Jugendbeirat an, der vor zwei Jahren gewählt worden war.

Bürgervorsteher Adolf Bergmann äußerte sich im UeNa-Gespräch zufrieden mit dem Ergebnis des Bewerbungsverfahrens. Er setze sich grundsätzlich dafür ein, dass Jugendliche an Entscheidungsprozessen beteiligt werden und sei daher sehr erfreut, dass sich Jugendliche gefunden haben, die Verantwortung übernehmen wollen. Der Bürgervorsteher sagte den sechs Kandidaten seine Unterstützung zu, insofern das gewünscht sei. Über die Köpfe der sechs Jugendlichen hinweg werde er sich nicht einmischen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert