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Deutsches Baumschulmuseum : Auf Rosen gebettet in die Saison

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Unter dem Titel „Auf Rosen gebettet...“ lädt das Deutsche Baumschulmuseum in Pinneberg-Thesdorf zu einer Sonderausstellung ein und startet damit gleichzeitig in die Saison. Leiterin Dr. Heike Meyer-Schoppa, Unterstützer und Sponsoren stellten das aktuelle Programm und die Besonderheiten der Ausstellung vor.

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erstellt am 17.Apr.2015 | 20:17 Uhr

Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, dem 26. April, um 14 Uhr. Interessierte Gäste sind auf dem idyllisch gelegenen Museumsgelände an der Halstenbeker Straße 29 herzlich willkommen. Die „Sonderausstellung zur Kultur einer Pflanze“ besteht aus einem informativen Rundgang, der über Geschichte, Bodenbearbeitung, Vermehrung und Zucht, Anbau, Pflege und Handel Auskunft gibt. Ergänzt wird sie durch unterschiedliche Beiträge Kunstschaffender aus der Region. Im Sortierraum lädt eine Cafeteria Besucher ein, sich eine Auszeit zu gönnen.

Beim Besuch der Ausstellung lohnt die Erkundung des Außengeländes: „Hier hat sich einiges getan“, freute sich die Museumsleiterin. Mit Mitteln aus der Kulturförderung des Kreises Pinneberg, die dem Museum erstmalig gewährt wurden, konnte die dritte von fünf Tafeln angeschafft werden, die über Anbauschwerpunkte in der Kulturlandschaft Pinneberger Baumschulland informieren. Die Rosenfreunde Uetersen, vertreten durch Vorsitzenden Dr. Gert Müller, stifteten dem Museum Schaubilder, die anlässlich der Internationalen Gartenschau in Hamburg angefertigt wurden. Sie informieren über Pflege, Schnitt und Sorten. Technisches Zubehör konnte dank des Sponsorings der Bürgerstiftung der VR-Bank Pinneberg angeschafft werden. „Wir sind stolz, dieses Museum im Kreis zu haben“, sagte Dr. Frank Schoppa, Geschäftsführer des Landesverbandes Schleswig-Holstein im Bund deutscher Baumschulen und Vorsitzender des Fördervereins Kulturlandschaft Pinneberger Baumschulland. Er sieht die Aufgaben der Museumsarbeit in der Öffentlichkeits- und verstärkt in der Jugendarbeit. „Es geht darum ‘grüne Kompetenz’ herauszustellen und zu bewahren und das gelingt durch Vernetzung am besten“, ergänzte er. Geöffnet ist das Museum ganzjährig dienstags zwischen 16 und 19 Uhr, von Mai bis Oktober auch sonntags zwischen 14 und 18 Uhr sowie nach Vereinbarung.

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