Basketball : Auf in die Regionalliga

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In der Saison 2011/ 2012 schafften die 1. Herren des TSV Uetersen als Oberliga-Vizemeister den Aufstieg in die 2. Regionalliga Nord. Letztmals waren die Rosenstädter in der Saison 1994/ 1995, also vor 17 Jahren, „total regional“ auf Korbjagd gegangen. Nun gastieren sie zum Saisonstart am heutigen Sonnabend, 29. September bei der BSG Bremerhaven, dem Nachwuchsteam des Bundesligisten Eisbären Bremerhaven. Natürlich sind die Uetersener, die als Saisonziel den Klassenerhalt ausgaben, klarer Außenseiter. Aber TSV-Erfolgstrainer Emir Ibrahimbegovic kann auf ein eingespieltes Team bauen, das zuletzt im Testspiel die BG Hamburg-West mit 83:69 bezwang.

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28. September 2012, 18:02 Uhr

Am vergangenen Wochenende gab es für die TSV-Korbjäger einen „schwarzen Sonnabend“, denn in fünf Partien gelang nur ein einziger Sieg. Das U16-Team gastierte bei der Mannschaft „Sport ohne Grenzen“ und lag zunächst klar in Führung. „Doch durch Anschreibe-Fehler und einen Leistungseinbruch zog der Gegner am Ende noch unverdient vorbei“, berichtete TSV-Pressewart Andre Hoppe nach der 50:33-Niederlage. Die U15-Mädchen trafen auf den starken SC Rist Wedel und wussten schon nach dem ersten Viertel, dass nichts zu holen sein würde. „Es war aber schön zu sehen, dass die Mädchen auch durch solche Niederlagen nicht ihr Lächeln verlieren“, sagte Hoppe nach der 10:139-Klatsche. Die U17-Mädchen empfingen mit dem Niendorfer TSV einen vermeintlich schlagbaren Gegner, konnten aber nie ihr Potential abrufen und unterlagen mit 25:50. Erst im letzten Viertel zeigten die Gastgeberinnen Kampfgeist. Jennifer Steckmest (13), Beyza Arslan (7), Lisa Scheele (4), Annika Hansche (1) punkteten dabei.

Während die 3. TSV-Herren gegen den BC Quickborn II kampflos mit 20:0 gewannen (der Gegner trat nicht an), trafen die 2. Uetersener Herren auf die 1. Mannschaft der Eulenstädter. Die Hausherren begannen gut, gingen deutlich in Führung und verteidigten diese auch lange. „Doch strittige Schiedsrichterpfiffe und Unkonzentriertheit gaben wir das Spiel aber noch aus der Hand“, so Hoppe. Die erste Gäste-Führung glichen die Uetersener noch aus, so dass es in die Verlängerung ging. Dort trafen die Hausherren nicht mehr, leisteten sich unnötige Fouls und verloren mit 65:71.

Dies war zugleich das vorerst letzte Heimspiel in der LMG-Halle an der Seminarstraße, die nun wegen Renovierungsarbeiten an der Decke bis Dezember gesperrt ist. Die 1. TSV-Herren tauschten in mehreren Regionalliga-Spielen das Heimrecht; den MTV Bad Bevensen/Lüneburg und BC Hamburg empfangen sie in der Halle am Kummerfelder Ossenpadd.

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