zur Navigation springen

Protokollfortschreibung : Auf in den wilden Osten

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Partnerschaft zwischen dem Rayon Selenogradsk in Nordwest-Russland und dem Kreis Pinneberg besteht schon seit 1991. Das dazugehörige Partnerschaftsprotokoll, in dem niedergeschrieben wird, in wie weit sich die beiden Kreise unterstützen und austauschen, wird alle drei Jahre fortgeschrieben. Wechselseitig kommt dafür eine Delegation angereist.

So geht es für 14 Teilnehmer aus dem Kreis am morgigen Donnerstag in das Kaliningrader Gebiet. Neben Kreispräsident Burkhard E. Tiemann, der sich für die Partnerschaften des Kreises Pinneberg federführend zeigt, werden auch Landrat Oliver Stolz, Pressesprecher Marc Trampe und bis auf die FDP auch alle Fraktionsvorsitzenden mit in den Osten reisen und bis Sonntag dort bleiben. Begleitet werden sie von Gerhard Kascha, Vorsitzender des Vereins Selenogradsk, und Kerstin Seidler aus dem Büro des Kreistages.

Auf dem Programm steht, neben der Fortschreibung des Partnerschaftprotokolls, auch der Besuch einer Grund- und Kunstschule sowie die Besichtigung des neu gebauten Gymnasiums. Ferner soll eine Stadtrundfahrt durch Kaliningrad all jenen, die zum ersten Mal in Russland sind, einen Überblick über das Kreis Pinneberger Partnergebiet vermitteln. Ständig begleitet wird unsere Delegation dabei von Anastasia Fjodorowa, die die Gesamtorganisation des Aufenthaltes übernimmt und dolmetschen wird. Diese kennt die meisten Reisenden, da sie in der Vergangenheit ein vierwöchiges Praktikum in der Kreisverwaltung absolvierte.

Kreissprecher Marc Trampe freut sich bereits, nach Russland zu reisen: „Ich erhoffe mir Einblicke in die Arbeit der dortigen Verwaltung. Zudem finde ich es spannend, wie die Russen mit dem Thema Bürgerbeteiligung umgehen.“ Auch neue Kontakte zu knüpfen sei für ihn von hoher Priorität.

Weiter ist ein Treffen mit russischen Senioren geplant. Daher werden Dieter Wenzkart und Karl Wilms vom Kreis-Seniorenbeirat in den Partnerkreis reisen. Im Fokus der weiteren Gespräche stehen Infrastruktur, Umweltschutz und medizinische Versorgung.

zur Startseite

von
erstellt am 14.Aug.2012 | 20:21 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert