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Uetersener Nachrichten

18. August 2017 | 22:49 Uhr

Neues Angebot : Auf familiärem Harmoniekurs

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Welche Mutter kennt ihn nicht, den Knatsch mit den lieben Kleinen: die Lütte ist bockig, der Knabe wird manchmal ganz schön aggressiv. Doch so ein Streit mit dem Nachwuchs kann auch ausufern, so sehr, dass Mütter einfach nicht mehr weiter wissen.

Besonders Frauen in schwierigen Lebenssituationen, total gestresst, alleinerziehend, arbeitslos, auf Hartz IV angewiesen, mit Gewalt-Erfahrungen kommen aus solchen Krisen im Umgang mit ihren Kindern alleine nicht mehr heraus.

Hilfe bietet jetzt der Frauentreff Elmshorn mit einer psychologisch angeleiteten Müttergruppe an, in der „Handwerkszeug“ vermittelt wird, mit dem schwierige Situationen in der Erziehung gemeistert werden können.

Den vertrauensvollen Umgang mit den betroffenen Müttern und das wertschätzende Miteinander garantiert die Psychologin Nicola Repnow, die die zehn Treffen vom 22. September bis zum 8. Dezember jeweils in der Zeit von 8.30 Uhr bis 10.30 Uhr – die Kinder sind dann in der Schule oder im Kindergarten – leitet. Anmeldungen zu dieser ganz neuen Hilfestellung sind beim Frauentreff Elmshorn unter der Telefonnummer 04121/6628 möglich, Ansprechpartnerinnen sind dort Lisa Schnelten oder Nicola Repnow. Insgesamt stehen acht Plätze zur Verfügung, vergeben werden sollen die an Frauen, denen ein friedlicherer Umgang mit sich selbst und den Kindern besonders gut tut. „Es geht hierbei darum, Einfühlungsvermögen für sich selbst und den Nachwuchs sowie eine gewaltfreie Kommunikation zu entwickeln“, so Nicola Repnow, „dann lösen sich viele Konflikte schon von alleine auf.“

Ermöglicht wurde der für alle Teilnehmerinnen kostenlose Kurs vom Elmshorner Spendenparlament. Mit 600 Euro fördert die umtriebige Initiative das Vorhaben. „Wir suchen uns ganz bewusst neue und einmalige Projekte aus, die wir sorgfältig prüfen“, so die Präsidiumsvorsitzende Christel Storm. Allerdings sei das nur eine Anschub-Finanzierung. „Wir hoffen, dass solche erfolgsversprechenden Projekte weiterlaufen, denn wir wollen staatliche Institutionen auch nicht aus der Pflicht entlassen.“

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erstellt am 09.Mai.2014 | 21:04 Uhr

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