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Jahresrückblick 2013 : Auf der „Überholspur“ unterwegs

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ein Jahr der Spatenstiche, Grundsteinlegungen und Einweihungen geht für Tornesch zu Ende. Aber auch ein Jahr, in dem sich die Mehrheitsverhältnisse in der Politik zugunsten der SPD verändert haben und die Bürgerinnen und Bürger mit ihrem eindeutigen „Nein“ zur Fusion mit Uetersen zumindest für einen längeren Zeitraum die eigenständige Weiterentwicklung der Stadt Tornesch vorgegeben haben.

shz.de von
erstellt am 30.Dez.2013 | 21:12 Uhr

Dass sich Tornesch mit seinen Großprojekten „Tornesch Am See“, der Verlagerung des Sportplatzes Friedlandstraße an den Großen Moorweg und der Wohnbebauung des Sportplatzgeländes an der Friedlandstraße, der Expansion und Neuansiedlung von Gewerbebetrieben im Business-Park Oha „auf der Überholspur“ befindet, machten die Sozialdemokraten im Kommunalwahlkampf und in ihrer Argumentation „Fusion. Nein Danke!“ deutlich. Die Christdemokraten waren in ihrem Bekenntnis zur Fusion mit Uetersen gespalten, die Liberalen blieben das Darstellen von Vor- beziehungsweise Nachteilen schuldig und die Grünen hatten sich schließlich ganz aus der Debatte herausgehalten, zumal sie zur Kommunalwahl nicht mehr antraten.

Nach der Kommunalwahl zogen die Sozialdemokraten mit zwölf Mitgliedern in die Ratsversammlung ein. Elf von ihnen hatten ihren Wahlkreis direkt gewonnen. Die Christdemokraten erhielten neun Plätze und zwei die Liberalen. Die Stimmenmehrheit der SPD kam bei der Verabschiedung des Haushaltes für 2014 zum Tragen. Der erste doppische Haushalt ist mit einer Erhöhung der Grundsteuer A und B verabschiedet worden, jedoch ohne die Stimmen der Christdemokraten und der Liberalen, die in einer Steuererhöhung nicht das richtige Zeichen für Schuldenabbau und nachhaltiges Haushalten sehen. Allerdings besteht der Mehrheitsbeschluss, dass 2014 nur dann neue Investitionen vorgenommen werden dürfen, wenn diese nicht über zusätzliche Bankenkredite finanziert werden. Doch neue größere Investitionen, außer Straßenausbauvorhaben, stehen nicht auf der Agenda. Denn der im Bau befindliche Sportpark am Großen Moorweg für mehr als 6 Millionen Euro ist die Umsetzung von Beschlüssen aus Vorjahren.

Im nun zu Ende gehenden Jahr wurde fast in jedem Monat ein Spatenstich oder eine Einweihung begangen. Auf dem Gelände des WABE-Kindergartens trafen sich alle Beteiligten zur Grundsteinlegung, zum Richtfest und zur Einweihung der 40 Krippen- und 60 Elementarplätze innerhalb von zehn Monaten. Auf der „Überholspur“ befindet sich Tornesch bei der Bereitstellung von Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren. Für 70 Prozent von ihnen steht ein Krippenplatz oder Platz bei einer Tagesmutter zur Verfügung. Gestartet wurde mit dem Offenen Ganztag an der Johannes-Schwennesen-Schule und mit programmreichen „Tagen der offenen Tür“ wurden die Anbauten und neuen Ausstattungen an den Feuerwachen Esingen und Ahrenlohe eingeweiht. Mit der Grundsteinlegung für geförderten Wohnungsbau wurde im künftigen Stadtteil „Tornesch Am See“ der Baubeginn des Unternehmens Semmelhaack begleitet und mit der Baugenossenschaft Adlershorst das ebenfall geförderte „Smart Ideen-Wohnhaus“ eingeweiht. Mit der WEP wurden im Business-Park Oha neue Unternehmen bei der Ansiedlung begrüßt und die Firmen Medac und Oelkers zu Standorterweiterungen beglückwünscht.

In Vereinen und Verbänden der Stadt wurde Sport getrieben, gesungen, das soziale Miteinander gepflegt, Kultur auf hohem Niveau geboten und mit viel ehrenamtlichem Einsatz dafür gesorgt, dass Tornesch seinem Slogan „Tornesch bietet einfach mehr“ umfangreich gerecht wird.

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