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Ausstellung : Auf den Spuren von Pittiplatsch und der beiden Sandmännchen

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Das Sandmännchen gab es über viele Jahrzehnte hinweg in beiden Teilen Deutschlands. Der „Sandmann Ost“ hat neben dem „Grünen Pfeil“ die Chance genutzt, die DDR zu überleben. In Ost- und West-Deutschland wurde die Kindersendung seit 1959 produziert. Die beiden Sandmännchen sahen anders aus, hatten aber auch manche Gemeinsamkeit. Sowohl in der DDR als auch in der Bundesrepublik Deutschland verfolgte der Sandmann zum Beispiel den Zweck, die Kleinsten beim Zubettgehen zu unterstützen. Seit der Deutschen Wiedervereinigung wird im Auftrag der ARD das Sandmännchen des früheren DFF (Deutscher Fernsehfunk) vom Rundfunk Berlin-Brandenburg weiterproduziert und in den Vorabendprogrammen des RBB, des MDR und des KiKA gesendet.

Den beiden Sandmännchenfiguren widmet das Stadt- und Heimatmuseum an der Parkstraße/ Ecke Bleekerstraße vom 24. November an in Form einer Sonderausstellung seine Aufmerksamkeit.

Die nostalgische Rückschau wird von einer weiteren Figur des DDR-Fernsehens begleitet: vom Kobold Pittiplatsch und seinen Freunden wie Frau Igel, Onkel Uhu, Zwirnchen und Röllchen sowie natürlich Schnatterinchen.

Unbekannt? Diese Wissenslücke kann schließen, wer die Sonderausstellung besucht, die im Wesentlichen von Puppendoktorin Monika Drechsler bestückt wird. Es werden aber jeden ersten und dritten Sonntag im Monat in der Zeit von 14 bis 17 Uhr weitere Exponate angenommen. Natürlich leihweise.

Monika Drechsler hat etliche „Familienmitglieder“ von Pittiplatsch gesammelt, Hand- und Sitzpuppen aber auch Lesenswertes. Sie alleine kann wohl sechs Vitrinen bestücken. Gisela Plump vom Museumsverein, die die Ausstellung mit vorbereitet, weist aber darauf hin, dass es von diesem „Ensemble“ weit mehr gibt, als das. So gibt es Bücher von Pittiplatsch, Postkarten und sogar Briefmarken. All das wird nun gesucht.

Die Ausstellungsmacher freuen sich über jede Bereicherung der Schau, die während des gesamten Monats Dezember zu sehen sein wird, und zwar jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr. Wer die Ausstellung unterstützen möchte, kann zum Beispiel am 20. Oktober ins Museum kommen oder telefonisch mit Gisela Plump Kontakt aufnehmen, um einen anderen Termin zur Übergabe zu vereinbaren. Sie ist unter der Rufnummer 04122/2319 zu erreichen.

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erstellt am 07.Okt.2013 | 21:12 Uhr

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