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Uetersener Nachrichten

21. Oktober 2017 | 22:31 Uhr

Theaterwerkstatt : Auf das Timing kommt es an

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Bei der Theaterwerkstatt liebt man die Abwechslung. Ist im vergangenen Jahr mit „Der Seelenbrecher“ von Sebastian Fitzek ein Psychothriller gespielt worden, sollte es jetzt wieder eine Komödie sein. Einen Klassiker des Genres hat man sich mit „Funny Money“ von Ray Cooney ausgesucht. Am 26. Oktober hebt sich der Holmer Premierenvorhang, sechs weitere Aufführungen sind geplant.

shz.de von
erstellt am 11.Sep.2013 | 20:20 Uhr

Auswahl und Arbeit am Stück gestalteten sich allerdings schwieriger als in den Vorjahren. Dass Darsteller Florian Isachsen rund 50 Stücke begutachtet, gehört noch zur normalen Vorarbeit. „Es muss zur Anzahl unserer Akteure passen“, erklärt er. Eine Drehbühne oder ein Balkon dürften nicht vorkommen, denn so etwas gibt es im Dörpshus nicht. „Und es gibt ganz viel Mist“, stellt Isachsen fest. 80 Prozent des gesichteten Materials fliegt so raus.

Hat er eine Vorauswahl getroffen, lesen die anderen Schauspieler sowie Regisseur Berthold Zacharias diese Stücke quer. „Und wir haben viel gelesen“, berichtet Gaby Lipp, die nicht nur auf der Bühne steht, sondern auch den Regisseur unterstützt. Gemeinsam entschied man sich für das Lustspiel, das 2006 erfolgreich mit Chevy Chase und Penelope Ann Miller verfilmt wurde.

Am Anfang der Probenarbeit merkten die Mimen, dass sie sich ein ambitioniertes Stück ausgesucht haben. Auf- und Abgänge müssen genau getimt werden. Es gibt wenige Dialoge. Dafür sprechen häufig mehrere Schauspieler durcheinander, was genaues Proben erfordert. Zudem sind viele Namen zu lernen und eine wichtige Rollen spielen mehrere Koffer. Die dürfen nicht durcheinander gebracht werden. Und Funny Money bietet reichlich Situationskomik, die genau herausgearbeitet werden muss.

„Das alles ist sehr arbeitsintensiv“, berichtet Gaby Lipp. Folge: Trifft man sich in der jetzigen Probephase sonst nur einmal die Woche, so wurde die Anzahl schon auf drei Termine erhöht.

Freuen kann man sich bei der Theaterwerkstatt über Zugänge. So verstärkt mit Gerd Leichsenring ein erfahrener Hobby-Schauspieler die Truppe. Er mischte schon in den Anfangszeiten des Theaters in Wedel mit, als es sich noch um einen Volkshochschulkursus handelte. Mit Wolfgang Meins hat ein neuer Mann für die Technik bereits seine Feuerprobe bestanden. Außerdem verstärkt mit Holger Müns der Mann einer Schauspielerin das Team hinter der Bühne.

Von Vorteil für die Theaterwerkstatt war der Gang in ein soziales Netzwerk. „Durch Facebook haben wir neue Zuschauer gewinnen können“, freut sich Janina Haan. Vorverkauf

Neben der Premiere am 26. Oktober gibt es noch weitere 20-Uhr-Vorstellung von „Funny Money“ am 1., 2., 9., 15. und 16. November. Um 16 Uhr beginnt die Vorstellung am 10. November.

Die Theaterwerkstatt spielt die Komödie von Ray Cooney im Dörpshus. Einlass ist eine halbe Stunde vor Aufführungsbeginn.

Karten gibt es im Vorverkauf im Holmer Weinhaus Friese sowie in Jürgens Druckladen in Wedel.

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