Schulsanierung : Auch nach den Ferien wird in Uetersen gebaut

Ingenieur Wolfgang Rauchfuß vom Ingenieurbüro Lenk und Rauchfuß aus Rellingen (von links), Schachtmeister Christopher Feige vom Unternehmen Pohl aus Hohenwestedt, das die Kanalsanierungs- und Pflasterarbeiten auf dem Schulhof des Ludwig-Meyn-Gymnasiums ausführt, Bauleiterin der Firma Pohl Natascha Krause und Hans-Joachim Kroll vom Uetersener Bauamt zeigen bei einer Baustellenbesichtigung den Plan der Gesamtsanierung und Umgestaltung des LMG-Schulhofs.
Ingenieur Wolfgang Rauchfuß vom Ingenieurbüro Lenk und Rauchfuß aus Rellingen (von links), Schachtmeister Christopher Feige vom Unternehmen Pohl aus Hohenwestedt, das die Kanalsanierungs- und Pflasterarbeiten auf dem Schulhof des Ludwig-Meyn-Gymnasiums ausführt, Bauleiterin der Firma Pohl Natascha Krause und Hans-Joachim Kroll vom Uetersener Bauamt zeigen bei einer Baustellenbesichtigung den Plan der Gesamtsanierung und Umgestaltung des LMG-Schulhofs.

Schulhof des Ludwig-Meyn-Gymnasiums wird umgestaltet. Kanalsanierung wird mit Schulhofumgestaltung verbunden.

shz.de von
13. August 2018, 12:00 Uhr

Uetersen | Die aktuellen Sanierungs- und Renovierungsarbeiten im und am Schulgebäude des Ludwig-Meyn-Gymnasiums (LMG) werden mit dem Start des neuen Schuljahrs abgeschlossen sein. Der Schulhof allerdings bleibt eine Baustelle. Und das noch bis zum Jahresende. Denn auf einer Fläche von etwa 5000 Quadratmetern erfolgen Kanalsanierungs- und Pflasterarbeiten und die Neugestaltung des Schulhofs.

Die Stadt Uetersen als Schulträger investiert 1,2 Millionen Euro in diese umfassende Baumaßnahme, die eine Woche vor Sommerferienbeginn gestartet wurde und den dritten und vierten Bauabschnitt zur Sanierung des LMG-Außengeländes darstellt. Vor drei Jahren wurde in einem ersten Bauabschnitt die Feuerwehrzufahrt neu hergestellt. Vor zwei Jahren wurden die Lehrerparkplätze an der Zufahrt Richthofenstraße angelegt.

Die Kanalsanierungsarbeiten und Umgestaltungen auf dem Schulhof des LMG werden bis zum Jahresende dauern.
Sylvia Kaufmann
Die Kanalsanierungsarbeiten und Umgestaltungen auf dem Schulhof des LMG werden bis zum Jahresende dauern.
 

Nachdem klar war, dass die Regen- und Schmutzwasserkanalisation auf dem Schulhof erneuert und dafür der Schulhof großflächig geöffnet werden muss, trat die Schule an Politik und Verwaltung mit dem Wunsch heran, die Arbeiten mit einer Neugestaltung des Schulhofs zu verbinden. Politik und Verwaltung hatten ein offenes Ohr für das Anliegen, entsprach der Schulhof in seiner Gestaltung und Ausstattung doch nicht mehr dem Zeitgeist. Der Landschaftsarchitekt Johannes Kahl aus Rendsburg mit Erfahrungen in der Schulhofgestaltung wurde mit ins Boot geholt und eine Projektgruppe, bestehend aus Vertretern der Schule, der Stadt und des Ingenieurbüros Lenk und Rauchfuß aus Rellingen, das die Kanalsanierung und Schulhofgestaltung in der baulichen Umsetzung geplant hat und betreut, ins Leben gerufen.

Die baulichen Kosten übernimmt die Stadt, die Schule finanziert über eingeworbene Spenden und über den LMG-Förderverein den gewünschten Kletterparcours, Bänke und Tische sowie die Honorarkosten des Landschaftsarchitekten.

Baumschutz im Blick

Verwaltungsmitarbeiter Hans-Joachim Kroll, im Amt Bauen und Planen der Stadt Uetersen für Tiefbau zuständig, trifft sich mehrmals in der Woche mit Wolfgang Rauchfuß vom Ingenieurbüro Lenk und Rauchfuß sowie Natascha Krause, Bauleiterin der Firma Pohl aus Hohenwestedt, die den Auftrag für die Erneuerung der Regen- und Schmutzwasserleitungen, die Pflasterarbeiten und die Leitungsverlegungen für die Installation neuer Schulhofbeleuchtung mit energiesparenden LED-Leuchtmitteln ausführt. „Zur Unterstützung des Regenwasserkanalsystems erhält der Schulhof eine Möglichkeit zur Oberflächen- und Dachentwässerung durch Sickerblöcke, die in den Boden eingegraben werden und nach unten offen sind, damit Regenwasser versickern kann“, erläutert Rauchfuß. Auch den Baumschutz auf dem Schulhof haben Kroll und er im Blick. Im Umfeld der Bäume werden wassergebundene Wegedecken angelegt. Ansonsten erfolgt die Pflasterung des Schulhofs mit Betonsteinpflaster und Klinkerpflaster. Vor der Sporthalle wird ein Kunststoffspielfeld angelegt. Den Untergrund des Kletterparcours wird Fallschutzsand bilden.

Freie Bereiche auch während der Bauphase

„Wir kommen gut voran, aber der Schulhof bleibt erst einmal eine Baustelle. Wir werden aber Bereiche schaffen, in denen sich die Schüler sicher aufhalten können. Diese Bereiche werden je nach Baufortschritt wechseln und mit der Schulleitung abgestimmt“, betont Kroll.

Nach Abschluss der Tiefbau- und Pflasterarbeiten, die sich bis weit in den Herbst erstrecken werden, erfolgen das Aufstellen des Kletterparcours und der Findlinge, die als Sitzmöglichkeiten dienen sollen, das Platzieren der Tischtennisplatten an den gewünschten Stellen und der Aufbau von Sitzbereichen auf dem Hof und vor der Cafeteria.

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