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Gemeinderat tagte : Auch Groß Nordender sagen „Ja“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Auch der Groß Nordender Gemeinderat hat seinen Beitritt zum Breitband-Zweckverband, der sich die Versorgung der Dörfer mit Glasfaserkabel für eine schnelle Internetverbindung zur Aufgabe gemacht hat, beschlossen. Die Entscheidung fiel einstimmig. „So haben wir die Chance, relativ zügig beim Ausbau berücksichtigt zu werden“, sagte Bürgermeisterin Ute Ehmke. Neben der Bürgermeisterin wird Hartmut Sieloff die Gemeinde Groß Nordende im Zweckverband, der heute Abend um 19 Uhr in der Heistmer Feuerwache tagt, vertreten. Zu Stellvertretern wurden Ulrike Kühl und Birgid Rohwer bestimmt. Die Einlage in Höhe von 20000 Euro hatte der Gemeinderat bereits im vorherigen Haushalt berücksichtigt.

Ein weiterer zentraler Punkt der Sitzung war der Bericht der Bürgermeisterin. „Einerseits wird das Ehrenamt gelobt, zum Beispiel wenn es um die Betreuung von Flüchtlingen geht, zum anderen will man es abschaffen, zum Beispiel durch die Schaffung von großen Verwaltungseinheiten“, kritisierte Ehmke. Sie sprach sich eindeutig dafür aus, die Selbstständigkeit der Dörfer zu erhalten.

Rund 20 Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan, Armenien und aus dem Irak sind vom Amt Moorrege aktuell in Groß Nordende untergebracht. Um sie miteinander und mit Helfern bekannt zu machen, lädt die Bürgermeisterin für Freitag, den 27. November, zwischen 16 und 18 Uhr zu einem ersten Kennenlern-Kaffeetrinken in das Dorfgemeinschaftshaus ein. Nur 72 bis 75 Prozent der Autofahrer halten sich an die innerörtliche Geschwindigkeitsbegrenzung, so Ehmke weiter. Das ist das Ergebnis einer Geschwindigkeitsmessung auf der Groß Nordender Dorfstraße, der B431. Registriert wurden Fahrzeuge, die den Ort mit mehr als 55 Stundenkilometern durchfuhren. „Es gab einen Ausreißer. Er fuhr 150 Stundenkilometer“ so Ehmke.

Sie erinnerte ferner an die Feierlichkeiten rund um den 100. Geburtstag der ehemaligen Groß Nordender Schule. Die Bürgermeisterin teilte mit, dass die Telefonzelle an der Bushaltestelle am alten Schulgebäude abgebaut wird. Sie ist seit einiger Zeit defekt und wird nicht mehr gebraucht. Ehmke machte auf eine Unterschriftenliste aufmerksam, in die sich Befürworter der Dreizügigkeit der Uetersener Friedrich-Ebert-Schule, die Groß Nordender Kinder besuchen, eintragen können. Die Abwassergebühren werden geringfügig von 1,69 auf 1,60 Euro pro Kubikmeter gesenkt. Die Spanne hätte größer ausfallen können, doch die Ortspolitiker rechnen damit, dass der Abwasserzweckverband seine Gebühren im kommenden Jahr erhöht und wollen darauf vorbereitet sein.

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erstellt am 16.Nov.2015 | 21:08 Uhr

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