zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 18:12 Uhr

Handball : Auch Esingen II scheitert

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Sie legten einen Traumstart hin, doch am Ende mussten die 2. Männer des TuS Esingen ihren Traum vom Einzug ins Halbfinale des HHV-Pokals trotzdem begraben. Am Montagabend kassierte die TuS-Zweite im Viertelfinal-Derby eine 24:30-Niederlage gegen die HSG Pinnau und scheiterte damit ebenso in der Runde der letzten acht Teams wie eine Woche zuvor die 1. Esinger Männer (25:29).

shz.de von
erstellt am 11.Feb.2014 | 22:42 Uhr

Dabei hatte der Pokal-Hit für die Tornescher hervorragend begonnen: Sie verschoben sich sehr gut in der Abwehr, TuS-Torwart Jan-Michael Bruhn zeigte reihenweise Glanzparaden und nach einer gewissen Anlaufphase hatten die Esinger selbst ihr Visier richtig eingestellt. Ein abgefälschter Wurf von Tobias Lißner bedeutete nach 3:45 torlosen Minuten das 1:0. Zwar glich Pinnau im Gegenzug aus, doch dann trafen die Hausherren fünfmal in Folge (6:1/11.). Und der Landesligist hätte sogar noch höher führen können gegen den Hamburg-Ligisten, leistete sich aber einige Fehlwürfe. Erst nach 11:30 Minuten musste Bruhn zum zweiten Mal hinter sich greifen (6:2).

Nach einer Viertelstunde hatten dann neben HSG-Keeper Malte Hoeft, der mehr und mehr zum unüberwindbaren Hindernis wurde, auch seine Mitspieler Betriebstemperatur erreicht. Die nun stets früh herausrückende Gäste-Abwehr unterband nahezu alle Esinger Anspiele an den Kreis. Konnte Yannick Hellmich in der Anfangsphase noch dreimal frei am Kreis zum Torwurf „abheben“, gab es nun kein Durchkommen mehr für die TuS-Zweite, die deshalb nur noch mit Würfen aus der Distanz oder durch Tobias Lißners Einzelleistungen zu Torerfolgen kommen konnte.

Auch, weil sich Tom Schmitt in dieser Phase ungewohnt viele Fehlwürfe leistete (dreimal traf er die Torumrandung) und der sonst so sichere Siebenmeter-Schütze Tobias Haan einen Strafwurf an die Latte setzte, wurde aus einer 9:7-Führung (22.) durch sechs Gegentreffer in Folge ein 9:13-Rückstand (27.). Zur Pause stand es 10:14 aus TuS-Sicht.

Aber die Esinger gaben sich noch nicht geschlagen, sondern kämpften im zweiten Durchgang verbissen um das Halbfinal-Ticket. Angeführt von Haan und Tobias Lißner kam das Heim-Team noch einmal auf 17:19 heran (41.), kassierte dann aber wieder fünf Gegentreffer in Folge (17:24/ 46.), ehe Dennis Nickel seine Auszeit nahm: „Ihr wart doch dran, warum macht Ihr alles kaputt? Reißt Euch endlich zusammen“, war die klare Ansage des TuS-Trainers an seine Spieler, die beim 20:24 (48.) und 23:27 (54.) noch einmal auf vier Tore verkürzen konnten, sich der klassenhöheren HSG am Ende aber mit 24:30 geschlagen geben mussten.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert