zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

18. November 2017 | 17:05 Uhr

Auch der SoVD möchte Zuschüsse

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

antragOrtsverband Heidgraben bittet um Unterstützung

von
erstellt am 27.Okt.2017 | 16:58 Uhr

Der SoVD-Ortsverband Heidgraben-Seestermühe wünscht sich von der Gemeinde Heidgraben eine finanzielle Unterstützung für seine Arbeit. Das hat der Vorsitzende des Ortsverbands, Dirk Weber (Foto), jüngst während der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Finanzen und Personalwesen deutlich gemacht. Weber verwies dabei auf die Angebote, die der Sozialverband für die Bürger der Gemeinde vorhalte sowie die Tatsache, dass mehrere Vereine und Verbände, die nicht in Heidgraben vertreten sind, Gelder erhalten.

„Vor dem Hintergrund, dass auch ortsfremde Institutionen, die nicht in der Gemeinde aktiv sind, wie die DGzRS, der Weiße Ring und die Multiple-Sklerose-Gesellschaft Zuschüsse bekommen, halten wir es für gerechtfertigt, dass auch der SoVD bei der Vergabe von Zuschüssen berücksichtigt wird“, heißt es in einem Schreiben, das Weber den Ausschussmitgliedern überreichte. Awo-Ortsverband und die Liedertafel erhalten bereits Zuschüsse aus dem Gemeindehaushalt, so Weber. Doch auch der SoVD biete in Heidgraben regelmäßig Veranstaltungen, Ausfahrten und Kaffeenachmittage an. „Wir stellen daher den Antrag auf einen jährlichen Zuschuss“, formuliert der SoVD-Vorsitzende in dem Schreiben.

Diskutiert wurde die Anfrage des Sozialverbands während der Sitzung nicht. Dennoch tat sich rasch eine erste Möglichkeit für eine finanzielle Unterstützung auf. Die Ausschussmitglieder waren sich einig, die Mitgliedschaft im Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) kündigen zu wollen. Denn einen Nutzen bringe die europaweite Organisation von kommunalen und regionalen Gebietskörperschaften für Heidgraben nicht, waren sich die Anwesenden einig. 155 Euro würde Heidgraben mit der Kündigung jährlich einsparen. Geld, das künftig dem Sozialverband zugute kommen könnte, wie Bürgermeister Ernst-Heinrich Jürgensen (SPD) in Aussicht stellte.

Die Amtsverwaltung soll nun prüfen, wann eine Kündigung der RGRE-Mitgliedschaft wirksam werden würde.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen