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Uetersener Nachrichten

20. Oktober 2017 | 22:27 Uhr

Artar schlägt Alarm

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Im Stich gelassen von seinen Mitspielern fühlte sich André Lambert bei der 1:7-Klatsche, die die 2. Herren des FC Union Tornesch am 10. August beim SC Pinneberg kassierten. „Wir gewinnen und verlieren zusammen als Team – aber in der zweiten Halbzeit habe ich den Pinnebergern nahezu alleine gegenübergestanden“, klagte der FCU-Keeper. „Wir haben so viel getan, um in die Kreisliga zu kommen – das dürfen wir jetzt nicht einfach wieder so hergeben“, betonte André Lambert, der deshalb am Sonntag ganz besonders motiviert ins Heimspiel gegen die SV Lieth II ging.

shz.de von
erstellt am 19.Aug.2014 | 22:01 Uhr

Vielleicht übermotiviert? Jedenfalls war es ausgerechnet ein Aussetzer ihres Torhüters, der die Union-Reserve im Derby auf die Verliererstraße brachte: Zwei Tage vor seinem 24. Geburtstag meckerte André Lambert permanent über die Entscheidungen von Schiedsrichter Reiner Röschke (FC Elmshorn). „André Lambert hat ständig den Referee attackiert und nach dem Pausenpfiff gesagt, dass der Schiedsrichter einige Dinge ja gar nicht sehen wolle“, berichtete FCU-Coach Mustafa Artar, der zu dem Schluss kam: „Dass der Schiedsrichter sich das nicht bieten lassen würde, war klar!“ Obwohl Röschke wahrlich kein Unparteiischer ist, der schnell Platzverweise verhängt, zeigte er dem FCU-Keeper beim Gang in die Kabine „Rot“. Artar sagte: „Deshalb haben wir auch verloren!“

Die Tornescher spielten zunächst gut und waren in der ersten Hälfte überlegen. Jan Ole Fröhlich gelang bereits in der zwölften Minute die Führung (12.), die Marvin Böttcher allerdings für die Klein Nordender egalisierte (28.). Weil seine Elf einige gute Chancen vergab, befand Artar: „Eine 3:1-Führung wäre zur Pause verdient gewesen!“ In Ermangelung eines Ersatzkeepers im Kader musste nach André Lamberts Aussetzer im zweiten Durchgang ein Feldspieler das Tor hüten. Thorsten Bartel erklärte sich dazu bereit, diese undankbare Aufgabe zu übernehmen. Bartel hatte schon nach drei Minuten erstmals das Nachsehen: Dennis Krohn traf nach einer Rechtsflanke von halblinks aus flach ins lange Eck zum 1:2 (48.).

In Unterzahl gelang es den Hausherren anschließend nicht mehr, zum Ausgleich zu kommen. „Wir hatten keine Sicherheit mehr, unser ganzes Konzept war im Eimer“, stellte Artar fest. Philipp Kölln (8.) sowie Böttcher per Strafstoß (91.) legten für die Liether Reserve noch zwei weitere Tore zum 1:4-Endstand nach. „Wir müssen jetzt ganz schnell wach werden“, schlug Artar Alarm und warnte: „Durch Disziplinlosigkeiten Punkte zu verlieren, können wir uns nicht leisten – wenn sich das in den nächsten Wochen nicht ändert, sehe ich schwarz!“

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